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Studie zeigt ein Überwiegen potentiell infektionsverstärkender Antikörper (ADE) durch mRNA Impfstoffe

pfmGesundheit 13. Juni 2021 5 Minutes

Frühere Versuche einen Impfstoff gegen SARS-CoV-1 zu produzieren scheiterten zu einem großen Teil daran, dass sie das Risiko schwererer Erkrankung und Todesfällen nach einer Infektion sogar erhöhten. Ursache waren die sogenannten infektionsverstärkenden Antikörper (ADE – antibody dependent enhancement). Eine neue Studie findet nun ein Überwiegen von Antikörpern nach Impfung mit mRNA Präparaten, die dieses ADE bewirken können.

Die Studie wurde in Kooperation der Icahn School at Mount Sinai, New York, unter Leitung von Prof. Florian Krammer und der Washington University School of Medicine, St. Louis, unter Leitung von Prof. Ali H. Ellebedy durchgeführt.

Die wesentlichen Ergebnisse zeigen, dass die Antikörperantworten nach SARS-CoV-2 mRNA-Impfung auf die Receptor-Binding-Domain (RBD), NTD und das S2-Spike-Protein zielen. Die SARS-CoV-2 mRNA-Impfung erzeugt aber eine hohe Rate an nicht-neutralisierenden Antikörpern, die potentiell für das ADE-Problem verantwortlich sind. Auch kreuzreaktive Antikörper gegen saisonale β-Coronaviren werden durch die Impfung verursacht – ein Beweis dafür, dass das „neue“ Coronavirus keineswegs so neu ist, wie zumindest im ersten Jahr permanent behauptet wurde.

Als infektionsverstärkende Antikörper werden Antikörper bezeichnet, die sich an die Oberfläche von Viren binden, diese jedoch nicht neutralisieren, sondern zu einer verbesserten Aufnahme des Virus in eine Zelle führen und damit die Ausbreitung und Vermehrung des Virus begünstigen. Besonders gravierend ist diese Eigenschaft, wenn die Viren dadurch sogar Immunzellen, wie Macrophagen, befallen und zur eigenen Vermehrung nutzen können.

Bindende Antikörper überwiegen neutralisierende

In dieser Studie wurde ein Profil der impfstoffinduzierten polyklonalen Antikörper von Personen erstellt, die einen SARS-CoV-2-Spike-mRNA-Impfstoff erhalten hatten. Die polyklonalen Antikörperantworten bei den Geimpften waren robust und vergleichbar mit denen, die nach einer natürlichen Infektion beobachtet wurden, oder übertrafen diese. Allerdings war das Verhältnis von bindenden zu neutralisierenden Antikörpern nach der Impfung erheblich größer als nach der natürlichen Infektion, und auf monoklonaler Ebene zeigte sich, dass die Mehrheit der impfstoffinduzierten Antikörper keine neutralisierende Aktivität hatte. Damit können sie genau dieses ADE verursachen, müssen sie allerdings nicht. Das kann individuell sehr verschieden sein, wie auch die Immunantwort bei jedem Menschen unterschiedlich ist.

Eine interessante Feststellung wird von den Forschern schon in der Einleitung gemacht:

„Polyklonale Antikörperantworten gegen das Spike-Protein des Virus im Serum und in geringerem Maße auch an Schleimhautoberflächen sind hinsichtlich ihrer Kinetik, Bindungskapazität und Funktionalität gut charakterisiert worden. Ebenso wurden ermutigende Daten sowohl zur Plasmablasten-Antwort als auch zur Gedächtnis-B-Zell-Antwort veröffentlicht, die durch eine SARS-CoV-2-Infektion induziert werden. Die Immunantworten auf die SARS-CoV-2-Impfung, auch auf mRNA-basierte Impfstoffe, sind weniger gut untersucht, da diese Impfstoffe erst in den letzten Monaten des Jahres 2020 verfügbar geworden sind.“

Aber die mRNA-Impfstoffe werden, obwohl sie nicht gut untersucht sind, milliardenfach verabreicht.

Erfahrungen mit infektionsverstärkenden Antikörpern

Wissenschaftler befürchten schon länger, dass die Nebenwirkungen und Todesfälle unmittelbar nach den Stichen nicht das einzige Problem bleiben werden. Es sind Autoimmunerkrankungen entstanden, die langfristig für Krankheiten und Todesfälle sorgen werden. Zu einem größeren Problem könnte sich angesichts der Erkenntnisse der neuen Studie vor allem ADE entwickeln.

Die normalerweise üblichen tierexperimentellen Studien wurden übersprungen. Das ist insofern überraschend, da bekannt ist, dass es mit dem Corona Impfstoffen bekannte Probleme bei Tieren gibt. Diese werden von den bindenden Antikörpern verursacht, die das Virus unsichtbar machen für die Abwehrzellen und damit die Krankheit verstärken können.

So erfuhr ich von österreichischen Tierärzten:

„Covid-19 schaut fast so aus wie die FIP bei uns! Bei der Felinen Infektiösen Peritonitis (auch durch ein Coronavirus hervorgerufen) gibt es diese infektionsverstärkenden Antikörper und ich habe damals mit den Impfungen wieder aufgehört bei den Katzen, da es zu vermehrtem Auftreten von schweren Krankheitsverläufen kam.“

Es gibt viele Studien, die zeigen, dass ADE ein anhaltendes Problem bei Coronaviren im Allgemeinen und insbesondere bei SARS-verwandten Viren ist. ADE hat sich bei Coronavirus-Impfstoffen als ernsthafte Herausforderung erwiesen, und dies ist der Hauptgrund dafür, dass viele dieser Impfstoffe in frühen In-vitro- oder Tierversuchen versagt haben.

Schlechte Erfahrungen hat man übrigens auch mit Impfstoffen gegen das Dengue Virus gemacht. Professor Romeo F. Quikano von der Abteilung Pharmakologie und Toxikologie an der Medizinischen Hochschule, Universität der Philippinen Manila, hat in einem längeren Artikel  das Dengvaxia-Impfstoff-Fiasko auf den Philippinen beleuchtet. Infolgedessen litten oder starben viele der Geimpften nach einem verpfuschten Massenimpfprogramm. Nach Angaben des Chefpathologen der Staatsanwaltschaft waren bis zum 18. Februar 2020 153 der mit Dengvaxia geimpften Personen gestorben.

Erfahrungen mit frühheren SARS Impfstoffen

Die SARS-Erfahrung sollte uns eine Menge nützlicher Erfahrungen gebracht haben. SARS-Cov-2 ist ziemlich eng mit dem SARS-Coronavirus von 2003 verwandt. In diesem Fall waren die wichtigsten Erkenntnisse, dass Impfstoffe gegen Coronaviren tatsächlich unter ADE leiden können. Es gab Probleme nach der Immunisierung mit einem Nukleoprotein-gerichteten Impfstoff, aber ADE wurde auch mit einigen der gegen das Spike-Protein gerichteten Impfstoffkandidaten festgestellt.

Impfstoffe auf Vero-Cell Kultur gegen SARS-CoV-1 mit inaktivierten ganzen Viren, zeigten jedoch kein ADE, wie das etwa in einer von Baxter-Mitarbeitern aus Orth a.d. Donau, Niederösterreich, verfassten Studie zu entnehmen ist:

A double-inactivated whole virus candidate SARS coronavirus vaccine stimulates neutralising and protective antibody responses [PubMed]

In der Studie wird aber darauf hingewiesen, dass andere Impfstoffe sehr wohl massiv das ADE Problem hatte.

Hier einige weitere Studien, in denen über den Fehlschlag von Impfstoffen berichtet wird:

  1. Enjuanes L, Zuniga S, Castano-Rodriguez C, Gutierrez-Alvarez J, Canton J, Sola I. Molecular Basis of Coronavirus Virulence and Vaccine Development. Adv Virus Res. 2016;96:245–286. doi: 10.1016/bs.aivir.2016.08.003. [PMC free article]
  2. Huisman W, Martina BE, Rimmelzwaan GF, Gruters RA, Osterhaus AD. Vaccine-induced enhancement of viral infections. Vaccine. 2009;27(4):505–512. doi: 10.1016/j.vaccine.2008.10.087. [PMC free article] [PubMed]
  3. Kam YW, Kien F, Roberts A, Cheung YC, Lamirande EW, Vogel L, Chu SL, Tse J, Guarner J, Zaki SR, Subbarao K, Peiris M, Nal B, Altmeyer R. Antibodies against trimeric S glycoprotein protect hamsters against SARS-CoV challenge despite their capacity to mediate FcgammaRII-dependent entry into B cells in vitro. Vaccine. 2007;25(4):729–740. doi: 10.1016/j.vaccine.2006.08.011. [PMC free article] [PubMed]
  4. Jaume M, Yip MS, Cheung CY, Leung HL, Li PH, Kien F, Dutry I, Callendret B, Escriou N, Altmeyer R, Nal B, Daeron M, Bruzzone R, Peiris JS. Anti-severe acute respiratory syndrome coronavirus spike antibodies trigger infection of human immune cells via a pH- and cysteine protease-independent FcgammaR pathway. J Virol. 2011;85(20):10582–10597. doi: 10.1128/JVI.00671-11. [PMC free article] [PubMed]
  5. Wang SF, Tseng SP, Yen CH, Yang JY, Tsao CH, Shen CW, Chen KH, Liu FT, Liu WT, Chen YM, Huang JC. Antibody-dependent SARS coronavirus infection is mediated by antibodies against spike proteins. Biochem Biophys Res Commun. 2014;451(2):208–214. doi: 10.1016/j.bbrc.2014.07.090. [PMC free article] [PubMed]
  6. Rosenthal KS, Zimmerman DH. Vaccines: all things considered. Clin Vaccine Immunol. 2006;13(8):821–829. doi: 10.1128/CVI.00152-06. [PMC free article] [PubMed]
  7. Bolles M, Deming D, Long K, Agnihothram S, Whitmore A, Ferris M, Funkhouser W, Gralinski L, Totura A, Heise M, Baric RS. A double-inactivated severe acute respiratory syndrome coronavirus vaccine provides incomplete protection in mice and induces increased eosinophilic proinflammatory pulmonary response upon challenge. J Virol. 2011;85(23):12201–12215. doi: 10.1128/JVI.06048-11. [PMC free article] [PubMed]
  8. Tseng CT, Sbrana E, Iwata-Yoshikawa N, Newman PC, Garron T, Atmar RL, Peters CJ, Couch RB. Immunization with SARS coronavirus vaccines leads to pulmonary immunopathology on challenge with the SARS virus. PLoS ONE. 2012;7(4):e35421. doi: 10.1371/journal.pone.0035421. [PMC free article]

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