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500 Menschen kamen in Stuttgart zur Pflegedemo vor dem Katharinenhospital. Pflege zeigt Gesicht!

Pflegekraft Helga spricht vor Ort, sie arbeitet seit 40 Jahren in der Pflege. Sie will dem Druck stand halten und spricht davon, dass sie ihren Beruf liebt. Außerdem sagt sie ganz klar, dass es schon immer in der Pflege einen gewissen Personalnotstand gab. Abschließend sagt sie und verlässt das Rednerpult: „Wenn die Impfpflicht durchgesetzt wird dann gehe ich auch“. Viele andere Pflegekräfte sprachen vor Ort.

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Von Corona Blog Beitragsdatum 4. Dezember 2021

Wenn jetzt aber tatsächlich diese Impfpflicht kommt, ich werde nicht kündigen, aber die sollen mir kündigen – Werner Möller von Pflege für Aufklärung

In Stuttgart fand am 27.11.2021 vor dem Katharinenhospital eine Pflegedemo, im Stadtgarten, statt. Rund 500-800 Menschen, darunter u.a. auch eine Gruppe des Frauenbündnis Kandel und der Freien Linken, demonstrieren friedlich vor dem Katharinenhospital. Es waren auch einige Pflegekräfte mit dabei.
Es wurde dann ein offenes Mikrofon angeboten. Ab Minute 23:39 spricht eine Pflegekraft namens Helga – seit 40 Jahren arbeitet sie im Beruf. Es wird die Spaltung von ihr angesprochen und, dass sie das traurig und wütend macht. Außerdem zeigt sie auf, dass sie sieht was auf den Stationen passiert und dabei erwähnt sie, dass sie in diesem Moment weinen könnte. Sie sagt ganz klar nein und lässt sich nicht zwingen. Außerdem ist es ihr wichtig zu erwähnen, dass in der Pflege schon immer ein gewisser Pflegenotstand herrschte. Alle sollen dem Druck stand halten.

Ich hab viele junge Pfleger ausgebildet und die meisten sind schon aus dem Beruf. Und warum sind sie aus dem Beruf? Weil diese Belastung auch psychisch zu viel ist.

Helga Pflegekraft


Auch Werner von Pflege für Aufklärung (Intensivpfleger und Atmungstherapeut) spricht vor Ort (ab Minute 29:00 Uhr). Er sagt, dass niemand Corona leugnet, schließlich arbeitet er auf der Intensivstation.

Es geht nicht darum, ob wir geimpft sind oder nicht. Wenn jemand sich impfen lassen will, kann er doch machen. Ich werde es nicht tun! Warum? Ich habe mir anfangs überlegt: Soll ich, oder soll ich nicht? Ich habe Studien gelesen, Papers gelesen, im Februar meinen ersten Impftoten gehabt. War natürlich die Vorerkrankung. Ist natürlich klar. […] Wenn du Kollegen fragst: Warum lasst ihr euch impfen? […] Die Wenigstens sagen ja. Die sagen, ich hab kein Bock mehr! Ich will reisen, meine Ruhe haben. Ist ja auch verständlich. […]
Wenn ihr euch impfen lassen wollt und dafür Gründe habt – vll. Angst vor Covid und so und so, dann tut es. Aber ich werde es nicht tun. Denn ich sehe, was die Impfung macht. Diese Impfung ist gefährlich, denn es ist ein Experiment. Und meiner Meinung nach ein ziemlich unwirksames Experiment. Studien gibt es für beide Seiten: Studie für pro, Studie für contra, aber ist wirklich ein Fachdiskurs da? Wir, von Pflege für Aufklärung, versuchen nüchtern zu sein und Fachdiskurs zu machen. Wir wissen alle um die Probleme der Pflege, die sind nicht neu: die desaströse Krankenhausfinanzierung, Lobbyismus, Fallpauschalen, Gewinnmaximierung; das sind die Gründe. Und die Folgen sehen wir jetzt! […]

Wenn jetzt aber tatsächlich diese Impfpflicht kommt, ich werde nicht kündigen, aber die sollen mir kündigen. Dann gehe ich raus. […]

Wenn ein Bericht kommt von einer Krankenschwester, die Wut hat auf die ungeimpften Patienten, die sie versorgen muss. Tut mir leid, dann hat sie nix kapiert. Da hat sie ihren Beruf verfehlt. Ich schaue nicht auf die Hautfarbe, die Religion oder den Impfstatus meines Patienten. Ich hab schon Mörder versorgt, die beatmet, mit Handschellen am Bett gefesselt waren. Ich würde auch einen Herrn Lauterbach versorgen.

Werner Möller

Wir wissen alle um die Probleme der Pflege, die sind nicht neu: die desaströse Krankenhausfinanzierung, Lobbyismus, Fallpauschalen, Gewinnmaximierung; das sind die Gründe. Und die Folgen sehen wir jetzt!

Werner Möller – Intensivpfleger

Ab Minute 44:00 spricht Krankenschwester Gabi (Akutpsychiatrie), welche seit 25 Jahren in dem Beruf arbeitet. Sie ging direkt nach der Frühschicht auf die Versammlung. Ab Minute 47:00 spricht dann auch Carmen, die letztes Jahr im Krankenhaus gekündigt hat und in die mobile Pflege gewechselt ist. Sie macht bei der Impfpflicht nicht mit und auch sie kam direkt nach dem Frühdienst zu der Versammlung.

Auch Andrea (Minute 48:20) ehemalige Krankenschwester spricht vor Ort spontan, da sie ihre ehemaligen Kollegen unterstützen möchte. Nach acht Jahren hat sie das Krankenhaus verlassen, im Krankenhaus herrscht laut ihr eine schlimme Hierarchie. Sie studierte anschließend Biologie.

Es schließen sich immer mehr Menschen an die an das Mikrofon gehen, obwohl die Menschen dies gar nicht geplant haben. Eine Heilerziehungspflegerin (21) sagt, arbeiten darf ich aber Fußballspielen darf ich nicht mehr. Sie hatte selbst Corona und aufgrund der Maßnahmen nun Depressionen. Dagegen wird sie aber nicht behandelt, weil sie ungeimpft ist.
Andere Pflegekräfte fordert sie auf, dass diese sich krank schreiben lassen sollen, weil es nicht richtig ist unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

Pflegen darf ich, aber gepflegt werden darf ich nicht.

Heilerziehungspflegerin 21

Lena (1:05:33) kommt aus einer anderen großen Stadt und arbeitet in der Psychiatrie – auch sie will sich nicht impfen lassen. Auch sie spricht spontan. Es ist die Rede davon, dass sich die letzten Monate viele Menschen das Leben nehmen wollten, wegen den Corona Maßnahmen – dabei wirkt ihre Stimme sehr zittrig. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie hatten sie einen Aufnahmestopp, denn viele Kinder (mit 8 Jahren) kommen mit den Maßnahmen nicht zurecht und wollen so das Leben nicht mehr weiter führen, die Stationen sind aber voll.
In diesem Jahr hatten sie auf ihrer Station – bis zum 9. November – 617 Aufnahmen, haben aber nur 17 Betten, teilweise liegen die Menschen auf dem Flur – Corona Isolationsmaßnahmen finden dahingehend nicht statt.
Ihre Klinik ist ein Wunderwerk, denn trotz dessen, dass die Masken falsch oder gar nicht getragen wurden, gibt es in der Klinik kein Corona. Auf Station liegen Menschen mit 4 Promille und auch Schizophrene, die den Sinn einer Maske nicht erkennen.

Leila (18) macht eine Ausbildung auf einer Wohngruppe im Bereich der Heilerziehungspflege. Sie erzählt davon, dass die Bewohner teilweise in den Zimmern bleiben müssen. Unter diesen Bedingungen weiß sie nicht mehr wie sie arbeiten soll.

Eine weitere Pflegerin meldet sich zu Wort, der Name ist unbekannt, da sich die Frau nicht vorgestellt hat. Aus ihrer Erfahrung werden die Patienten nicht gefragt ob sie geimpft sind, aber die Presse berichtet davon, dass mehr ungeimpfte im Krankenhaus liegen. Im Dienst stellt sie den Patienten selbst die Frage, wenn diese schwer Luft bekommen ob sie geimpft sind, die meisten bejahen dies.
Die ungeimpften Pflegekräfte dürfen nicht mehr mit den Geimpften in die Kantine gehen, sie müssen in einen extra Raum.

Kerzen symbolisieren Pflegekräfte, die ihre Jobs kündigen werden.

Auch Ralf Ludwig (Rechtsanwalt) ist vor Ort und unterstützt die Versammlung.

Der Rechtsanwalt Ralf Ludwig sagte im Interview, dass er und andere gerade dabei seien, Volksbegehren für ein Gesetz oder eine Verfassungsänderung der Landesverfassung in allen Bundesländern vorzubereiten. Der erste wichtige Schritt bestehe darin, die Menschen über die Möglichkeiten aufzuklären. In Thüringen laufe derzeit schon ein Volksbegehren, welches zum Ziel hat, eine Verfassungsänderung zu beschließen, damit künftig der Landtag abgewählt werden kann. Ludwig sagte: „Man kann ein Volksbegehren zu einem Gesetz machen. Und kann darin [im Gesetz] sagen, z.B. dass Regelungen wie 2G und 3G nicht zulässig sind.“ Man müsse, fährt er fort, die Möglichkeit (2G, 3G…), welche das Bundesgesetz (IfSg) vorgibt, auf der Länderebene ausschließen.


One Comment

  • Müller Daniela

    Respekt vor Herrn Dr. Klein, ich hoffe solchen Menschen werden nicht niedergemacht weil sie sich endlich trauen die Wahrheit zu sagen, sondern werden gross, unsere Helden, vielen Danke, ich fühle mich endlich wieder gut

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