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So wird versucht den T-Zellen-Test auf SARS-CoV-2 madig zu machen

pfmGesundheit 12. Juni 2021 3 Minutes

Eine spezifische Immunität gegen Viren entsteht immer durch Aktivierung von T-Zellen gefolgt von B-Zellen. Gemessen werden können die T- und die B-Zellen, sowie die von den B-Zellen produzierten Antikörper, von denen es viele verschiedene gibt, die unterschiedliche Bereiche des Virus – bei natürlicher Infektion nicht nur das Spike Protein – erkennen.

Nach sorgfältig mit naturwissenschaftlichen, also mit exakten Methoden ermittelten Ergebnissen, passiert die Entstehung der spezifischen Immunabwehr nur in Anwesenheit von ausreichend Vitamin D, da zur Entwicklung weiterer T- und B-Zellen ein Zellen-Rezeptor an ein Vitamin D Molekül binden muss. Siehe dazu die Studie von Prof. Carsten Geisler von der Universität Kopenhagen, die im Jahr 2010 in Nature Immunology erschienen ist. In einem Artikel in ScienceDaily erklärt Geisler wie die Reaktion des Immunsystems auf ein neues Pathogen abläuft:

Leser, die meinem Blog schon länger verfolgen wissen, dass ich eine Infektion zu Silvester 2019 hatte, die erstmals durch einen Antikörpertest im April 2020 bestätigt wurde und danach durch einen quantitativen Test auf T-Zellen Mitte November 2020. Da ich immer wieder gefragt wurde, wo ich den Test gemacht hatte, habe ich eine Liste von Laboren zusammengestellt, bei denen man so einen Test machen kann. Darunter auch Synlab.

Synlab hat das Angebot dieses Tests mittlerweile wieder von ihrer Webseite genommen. Ein Leser fragte an und erhielt folgende Antwort, die ich jeweils unterhalb kommentiere:

Wir empfehlen diesen (teuren) Test nicht gern, da

1) Auch T-Zellimmunität nicht ewig nachweisbar ist

pfm: Ewig sicher nicht, aber bei SARS-Cov-2 Rekonvaleszenten durchaus nach 11 Monaten und später. Bei SARS-CoV-1 Rekonvaleszenten, die 2003 infiziert waren, hat man Mitte 2020 noch reaktive T-Zellen nachgewiesen, die auch auf SARS-CoV-2 reagiert haben, da die beiden Varianten des Virus immerhin zu 80% übereinstimmen. (Siehe auch Nature Juli 2020.) Also ewig nicht, brauche ich auch nicht, 17 Jahre genügen mir zumindest vollauf.

2) Der Test (siehe Beilage) in etlichen Fällen kein auswertbares Ergebnis liefert

pfm: Das habe ich ebenfalls von einigen Lesern gehört. Mir wurden zur Ansicht auch Ergebnisse zugesandt, die überhaupt kein Ergebnis zeigen, also auch nicht für die Corona-Erkältungsviren, was nur sehr schwer vorstellbar ist. Synlab weist in einer Unterlage darauf hin, dass unter bestimmten Umständen kein Ergebnis zu erwarten ist und die Abnahme nur zu bestimmten Zeiten erfolgen kann. Tatsächlich ist der Transport heikel – zu kalt, zu lange und die Probe ist nicht mehr auswertbar. Auch möglich ist allerdings, dass insbesondere die deutsche Regierung keine Ergebnisse auf T-Zellen Tests wünscht, man will schließlich Impfstoff verkaufen, oder wie die Kanzlerin Merkel sagt, alle Menschen auf der Welt müssen geimpft werden, damit die Pandemie zu Ende geht. Und bei diesem Vorhaben stören Tests, die auf natürlichem Weg erworbene Immunität nachweisen.

3) Die Aussagekraft gering ist, denn der Test gilt nicht als Zutrittstest, hat keinerlei offizielle Aussagekraft (entgegen dem Corona-IgG-Ak)

pfm: Das stimmt insofern, dass er nicht als Zutrittstest gilt und offiziell nicht anerkannt wird. Das hat aber keine wissenschaftlichen, sondern nur kommerzielle Gründe. Unrichtig ist aber, was Synlab anführt, dass es nur qualitativ möglich ist (reagiert bzw reagiert nicht) – siehe meinen Test vom November 2020.

4) Selbst eine nachgewiesene T-Zellimmunität enthebt sie nicht von der Notwendigkeit der Impfung (bei negativen Corona-IgG-Ak)

pfm: Wissenschaftliche Ergebnisse sagen anderes. T-Zellen bieten lange andauernde Immunität, erkennen laut einer kürzlich erschienenen Studie 1434 Merkmale des Virus, weshalb eine Immunflucht nicht möglich ist und sorgen für eine langfristige Immunität, wie etwa eines der weltweit führenden Labors feststellt, nämlich das La Jolla Institute of Immunology, Kalifornien. Und das Scripps Research Institute ebenfalls in La Jolla, Kalifornien, hat in einer in Nature veröffentlichten Studie herausgefunden, dass es Antikörper als Folge von normalen Corona-Erkältungen gibt, die nicht nur auf SARS-CoV-2 reagieren, sondern auch auf SARS-CoV-1 und in geringerem Maß auf MERS. Die Gedächtnis-B-Zellen werden dauerhaft im Knochenmark aufbewahrt (wie übrigens auch die Gedächtnis-T-Zellen) und produzieren bei Bedarf wieder rasch neue Antikörper.

Eine neue Analyse von B-Zellen und mehr als 1.000 verschiedenen spezifischen Antikörpern von COVID-19 Rekonvaleszenten zeigt, dass, im Gegensatz zu früheren Hypothesen, schützende B-Zell-Antworten auf das SARS-CoV-2-Spike-Protein sich über einen Zeitraum von 5 Monaten weiterentwickeln und über viele Monate und Jahre nach der anfänglichen Periode der aktiven Virusreplikation. stabil bleiben.

5) Viele Erkrankungen und Medikationen können die Auswertbarkeit des Testes beeinträchtigen oder verhindern.

pfm: Das ist sicher richtig.

In diesem Artikel sind weiter Studien über die Immunität durch T-Zellen beschrieben.

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