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Israel: Infektionen von Geimpften auch nach dritter Dosis

pfmGesundheit 9. August 2021 2 Minutes

In Israel werden immer mehr Infektionen von Geimpften festgestellt. Auch von Hospitalisierungen und schweren Erkrankungen sind relativ mehr Geimpfte als Ungeimpfte betroffen. Deshalb wurden bereits fast eine halbe Million Israelis über 60 mit einer dritten Dosis geimpft. Und nun werden die Infektionen auch bei den dreifach Geimpften festgesteellt.

Nach den Daten des israelischen Gesundheitsministeriums von gestern sind bei den Hospitalisierungen 65% voll geimpft, 29% ungeimpft, 2% einmal geimpft, 2% Genesene und 1% genesen und geimpft.

Die Times of Israel schreibt, dass nach Angaben des Gesundheitsministeriums, über die TV-Sender Channel 12 News am Sonntag berichtete, bei 14 Israelis COVID-19 diagnostiziert wurde, obwohl sie mit einer dritten COVID-19-Impfdosis geimpft worden waren. Nach Angaben des Senders wurden zwei der nach der Auffrischungsimpfung Infizierten ins Krankenhaus eingeliefert.

Elf der 14 Fälle waren über 60 Jahre alt, und die übrigen drei waren immungeschwächte Personen unter 60 Jahren, so das Netzwerk. Die beiden, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, waren über 60 Jahre alt.

In der israelischen Regierung gibt es offenbar Meinungsdifferenzen über die angesichts weiter steigenden Infektionszahlen zu treffenden Maßnahmen.

In Berichten der Kanäle 12 und 13 und anderswo hieß es, Bildungsministerin Yifat Shasha-Biton habe eine Kontroverse ausgelöst, indem sie Pläne zur Impfung von Schülern in Schulen als „Verbrechen“ bezeichnete. Sie habe auch während der Kabinettssitzung gesagt, die Option eines neuerlichen Lockdown müsse „von der Tagesordnung genommen werden“. Solche Gespräche führten zu wirtschaftlicher Instabilität und „die Menschen haben Angst um ihren Lebensunterhalt“, so die Berichte. „Wir haben die Diagramme gesehen – es spielt keine Rolle, ob die Länder einen Lockdown verhängt haben oder nicht, die Morbiditätsdiagramme sehen gleich aus.“

Geheimdienstminister Elazar Stern stimmte dem zu: „Wir müssen das Wort ‚Lockdown‘ aus unserem Lexikon streichen. Wir bringen die Menschen dazu, unter Bedrohung zu leben.“ Hamad Amar, Minister im Finanzministerium, wies darauf hin, dass sich Australien derzeit in der achten Abriegelungsphase befinde und die Zahl der Fälle immer noch ansteige.

Unterdessen veröffentlichte das Gesundheitsministerium am Sonntagmorgen neue Zahlen, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der schwerwiegenden Coronavirus-Fälle weiter ansteigt: Mit 21 neuen Patienten am Samstag erhöhte sich die Gesamtzahl auf 348, gegenüber 257 am Donnerstag.

Die Zahl der israelischen Virustoten liegt nun bei 6.535, wobei am Wochenende 16 Todesfälle zu verzeichnen waren.

Nach Angaben des Ministeriums haben von den rund 9,3 Millionen Einwohnern Israels mehr als 5,8 Millionen mindestens eine Impfdosis erhalten, fast 5,4 Millionen haben zwei Impfdosen erhalten und mehr als 420.000 haben eine dritte Auffrischungsimpfung erhalten.

Mehr als eine Million Israelis, die für den Impfstoff in Frage kommen, haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums noch keine einzige Dosis erhalten.

Eine interessante Überlegung hat der Autor Alex Berenson angestellt. In Israel haben viele Erwachsene Immunität durch eine Infektion erhalten. Die meisten von ihnen wurden geimpft, da eben ein sehr großer Anteil geimpft ist. Sie sollten also durch die natürliche Immunität geschützt sein. Daher sollte der Pool von Geimpften, die sich infizieren können, erheblich kleiner sein als es derzeit aussieht.

Dafür gibt es zwei Szenarien:

  • Entweder hebt der Impfstoff die natürliche Immunität auf und bei Versagen des Impfstoffes gibt es dann überhaupt keine.
  • Oder geimpfte Menschen, die vorher nicht infiziert waren und daher nur von der Immunität des Impfstoffs abhängig sind, schneiden ziemlich schlecht ab.

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