mRNA Impfung,  Pflege Aktion: Aufruf zum Handeln. Pflege schützt die Hilflosen,  Sammlung Todesfälle/Covid Ausbrüche nach Impfung

Fataler Ausbruch in Leipzig Covid-19 tötet ein Viertel der Heimbewohner

Wieder die Frage: Warum wurde nicht vorher getestet und wurde untersucht wie die Bewohner starben? Wurde auf ein ADE (Antibody dependet Enhancement) untersucht?


https://www.n-tv.de/panorama/Covid-19-toetet-ein-Viertel-der-Heimbewohner-article22371580.html

232504310.jpg
Vier Tage vor dem Ausbruch erhielten die Heimbewohner die erste Impfung – zu spät. (Foto: picture alliance/dpa/BELGA)

Leipzig ist in Sachsen die Stadt mit der niedrigsten Inzidenz. Doch den Bewohnern eines Pflegeheims hilft das nicht. Kurz nach der ersten Impfung bricht das Virus in der Einrichtung aus und tötet ein Viertel der Heimbewohner.

Nach einem größeren Corona-Ausbruch in einem Leipziger Pflegeheim ist fast ein Viertel der Bewohner gestorben. Der Ausbruch begann wenige Tage, nachdem es erste Impfungen der Bewohner gegeben hatte, wie die Stadt mitteilte. Es sei jedoch nicht nachvollziehbar, ob sich die Menschen vor oder nach dem Impftermin angesteckt hätten, hieß es. Für Corona-Impfungen sind zwei Termine nötig, damit die Vakzine nach zwei verabreichten Dosen ihren vollständigen Schutz entfalten.

nächste 224186745.jpg

Panorama 17.02.21 Empfehlung wird überarbeitet Thüringen beginnt mit Impfung der nächsten Gruppe

Der Ausbruch nahm am 18. Januar seinen Lauf, am 14. begannen die Erstimpfungen. 70 Menschen lebten laut Stadt in dem Pflegeheim. 46 Bewohner und 21 Beschäftigte steckten sich an. 16 Bewohner starben. Das Heim sei unter Quarantäne gestellt worden, die am 10. Februar wieder aufgehoben wurde. Aktuell seien alle Bewohner negativ getestet.

Zugleich hat die Stadt Leipzig in Sachsen die niedrigste Neuansteckungsrate mit 34,2. Im angrenzenden Landkreis Leipzig liegt der Wert mit 117,8 allerdings sehr viel höher. Unter der 50er-Marke bei der Inzidenz liegt in Sachsen laut Robert-Koch-Institut (RKI) auch noch die Stadt Chemnitz mit 45,1. Insgesamt stagniert die Rate der Corona-Neuinfektionen in Sachsen. Das RKI weist aktuell für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 66,2 aus. Am Vortag betrug der Wert noch 62,2 und am Dienstag 68,4. Er gibt die Zahl der Neuansteckungen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner an. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Inzidenz derzeit bei 57,1.

Rund sieben Wochen nach dem Impfstart in Deutschland ist die Gefahr für Pflegeheime nicht gebannt. Es gebe weiterhin neue Fälle bei bereits bekannten Ausbrüchen und auch neue Ausbrüche in Altenheimen, heißt es in einer RKI-Auswertung vom vergangenen Freitag. Allerdings gehe die Zahl der aktiven und neuen Ausbrüche zurück. Es seien auch weniger ältere Menschen betroffen als vorher. “Der Rückgang ist auf den allgemeinen Rückgang der Fallzahlen und sehr wahrscheinlich auch auf die Impfungen zurückzuführen”, hieß es weiter. “Was welchen Anteil hat, kann nicht quantifiziert werden.”

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.