Nur wenige Monate vor Anbruch des globalen Ausnahmezustandes veranstaltete die EU-Kommission gemeinsam mit der WHO den ersten globalen „Impf-Gipfel“. Einiges klingt im Nachhinein bemerkenswert prophetisch. Auch der Kampf gegen Fehlinformationen wurde damals schon angegangen. Denn die EU stellte eines klar: „In Vaccines we trust“. Und zwar uneingeschränkt.  

Von Waldo Holz*

Im September 2019 lud die EU-Kommission zum ersten globalen „Impfgipfel“ nach Brüssel. Der damalige EU-Gesundheitskommissar plädierte schon damals für eine Impfpflicht in der EU. Es ging noch um die Masern. Und auch die WHO hatte schon 2019 „Impfskepsis“ als eine der „zentralen globalen Gesundheitsrisiken“ entdeckt.

Impf-Gipfel gibt Richtung vor

Ein bemerkenswertes Event, nur wenige Monate vor Ausbruch des neuen Coronavirus. Symbolisch drückte sich die Zukunft ebenfalls aus. Die mediale Darstellung des Virus wurde beim Impfgipfel bereits vorweggenommen.

Die Worte von Jean-Claude Juncker waren ebenfalls fast prophetisch, bedenkt man, wie sich die Welt und die politische Agenda der EU seit 2020 entwickelt. «Wir müssen das Vertrauen in Impfungen wieder herstellen, und dabei müssen alle mitmachen», sagte Juncker damals. Man müsse gegen den „Irrglauben“ ankämpfen, dass Pharmafirmen aus Profitgier für Impfungen werben würden.

Als Abschluss veröffentlichte die EU-Kommission gemeinsam mit der WHO „10 Maßnahmen zur Impfung für Alle“. Der Gesundheitskommissar sah den Beschluss als einen „Wendepunkt gegen durch Impfungen vermeidbare Krankheiten“. Die WHO bedankte sich bei der EU, der „Schlüsselunterstützer“ der „Impfallianz“ Gavi zu sein. Neben der EU ist Bill Gates und dessen Stiftung, der große Unterstützer der privaten „Allianz“.

Planspiele

Schon im September 2019 sah man die „Bekämpfung von Mythen und Fehlinformationen“ als zentrale Priorität. Die WHO forderte Regierungen und Tech-Konzerne auf „Fehlinformationen“ entgegenzutreten. Bekanntlich wurde der „Kampf gegen Fake-News“ ein entscheidendes Element in der Agenda „Impfungen für Alle“.

Im Oktober 2019 kam es dann noch später zum viel beachteten „Event 201“, ein Pandemie-Planspiel. Schon ein Monat davor hatte die EU-Kommission ihre „einfache Nachricht“ parat, die gegenwärtig aktueller denn je ist: „Impfungen wirken“. Weiteres Hinterfragen dürfte nicht angebracht sein. Die Impfung wirkt, auch die neue mRNA-Therapie gegen das neue Coronavirus

Konsequent: Immerhin heißt es im Abschlusspapier „In Vaccines we trust“. Erinnert ein bisschen an „In God we trust“. Das ist aber sicherlich nur Zufall.

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