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Ein unglaubliches Verbrechen. Selbst bei Kleinkindern wurden schon Booster gespritzt

Unschuldige Kindertag: selbst bei Kleinkindern wurden schon „Booster“ gespritzt
pfm Gesundheit 28. Dezember 2021


Obwohl die Erkrankung Covid-19 für Kinder selten schwere gesundheitliche Auswirkungen hat, sind sie seit Beginn der Pandemie den schädlichen Auswirkungen der Maßnahmen ausgesetzt. Von den „Panikpapieren“ in Deutschland und Österreich angefangen, nach denen Kindern Angst eingejagt werden sollte, sie würden schuld am grausamen Erstickungstod der Oma sein, über Kontaktbeschränkungen, Masken- und Testpflichten in den Schulen bis zur Behandlung mit bedingt zugelassenen Substanzen, deren Hersteller nicht einmal die entsprechenden Auflagen erfüllen. Neuer trauriger Höhepunkt: Geimpfte (Klein-)Kinder.
Von Gastautorin Sonja Padsch

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht unter anderem den Covid-19 Vaccine Tracker. Bis auf Deutschland und Liechtenstein listet dieser Tracker die Anzahl der verabreichten Dosen nach Alter für die EWR-Staaten auf. Österreich ist hier bei weitem Spitzenreiter.

Mehr als 1.200 Kleinkinder unter 5 Jahren und
Mehr als 242.000 Kinder unter 15 Jahren
haben bisher mindestens eine Injektion erhalten.

Erschreckend, dass in der Woche vor Weihnachten nach ECDC-Angaben ein Kleinkind bereits eine Booster-Impfung erhalten hat. Dabei beschreitet Österreich einen weitgehend einsamen Weg. Kein anderes Land, das von der ECDC erfasst wird, spritzt so viele Kleinkinder. Spanien liegt bei rund 5-facher Bevölkerungszahl mit nicht ganz 700 Kleinkindern weit hinter Österreich.

Univ. Prof. Dr. Zwiauer, immerhin Mitglied des nationalen Impfgremiums, beschreibt die Vorteile in seinem Vortrag zur Kinderimpfung vom 24. Juni 2021 bei der ÖGIT (Österreichische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin) wie folgt:

Direkte Vorteile:
Verminderung der Transmissionsrate des Virus
Indirekter Schutz für andere Altersgruppe
Indirekte Vorteile:
Schutz der Gesundheit
Normalisierung des Lebens von Kindern und Jugendlichen
Einzig aus Sicht der Kinder legitimer Grund scheint jedoch der Schutz der eigenen Gesundheit zu sein. Die Nutzen-Risiko-Abwägung hat sich immer auf das jeweilige Kind – und nicht etwa auf einen gesellschaftlichen Nutzen/ein gesellschaftliches Risiko – zu beziehen. Gibt es denn historische Beispiele, in der ältere Menschen zu Schutzbefohlenen der Kinder werden?

Einerseits hat sich die Hoffnung, durch eine hohe Durchimpfung eine Herdenimmunität zu erreichen, sowieso zerschlagen. Gründe dafür waren unter anderem die schwache und kurz anhaltende Wirkung der Impfungen sowie das Auftauchen von Mutationen, die sich der Wirkung entziehen. Weiters hat sich gezeigt, dass die Impfungen spätestens mit der Dominanz der Delta-Variante nicht vor Übertragung schützen. Dadurch wird den erwarteten „direkten Vorteilen“ die Basis entzogen. Andererseits hängt die „Normalisierung des Lebens von Kindern und Jugendlichen“ nicht an potenziellen Risiken des Virus für diese Altersgruppe, sondern lediglich an den politischen Maßnahmen, die man bisher im Vergleich mit z.B. Schweden als durchaus einschneidend und zugleich erfolglos bezeichnen kann. Was bleibt, ist der Schutz der Gesundheit der jungen Einzel-Individuen, den es allerdings nachzuweisen gilt. Über welches Risiko durch eine potentielle Ansteckung und eine potentielle Erkrankung sprechen wir?

In 23 Monaten Pandemie starb in ganz Österreich bisher 1 Mädchen unter 5 Jahren in Salzburg mit einem positiven Befund. [1] In der Altersgruppe von 5 bis 14 Jahre starben in diesem Zeitraum insgesamt 3 PCR-positive Kinder. Jeweils eines in Wien, der Steiermark und zuletzt in Vorarlberg im Juni 2021. Bei rund 434.000 Kindern unter 5 Jahren und 852.000 Kindern zwischen 5 und 14 Jahren[2] lag das Ablebensrisiko bei unter 5-Jährigen bei 0,00023%, jenes bei 5- bis 14-Jährigen bei 0,00035%.

Zum 22.6.2021 äußert sich die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) wie folgt: „Bisher sind in Österreich 5 Todesfälle an SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen (alle in der Altersgruppe 12-18a) gemeldet worden. Alle hatten schwere (lebenslimitierende) Grunderkrankungen.„[3] Damit ist für die tragischen Todesfälle der Kinder unter 15 Jahren, die sich vor Mitte Mai ereigneten, klar, dass es sich hierbei um Kinder mit bereits starken Vorerkrankungen gehandelt hat. Aus der vergleichsweise sehr kleinen Gruppe an kleinen Hochrisikopatientinnen und -patienten auf ein Gesamtrisiko von gesunden Kindern zu schließen ist daher gefehlt.

Univ.-Prof. Dr. Schabus wurde für seine Aussage: „Das Risiko, dass ein Kind unter 18 ins Krankenhaus kommt, ist bei ungefähr eins zu 10.000, wenn man der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI) glauben darf. Und es ist bei ungefähr 4 Kindern in 14 Millionen, wenn es um Mortalität geht.“ von einem so genannten Faktencheck der Zeitschrift Profil heftig kritisiert. Die Zeitschrift beruft sich auf Prof. Dr. Strenger, der statt der Darstellung der Mortalität offenbar lieber die Letalität heranziehen würde. Während die Mortalität die Todesfälle in Bezug zur betroffenen Population setzt, geht es bei der Letalität um den Bezug zur erkrankten Population.

In Österreich ist jedenfalls noch kein einziges gesundes Kind an oder mit Covid-19 verstorben. Ob wir diese Null gesunden Kinder nun in Bezug auf die Population aller Kinder in dem Alter oder auf die mit Covid-19 infizierten Kinder (Vorsicht Dunkelziffer) beziehen, ist dabei irrelevant. Welchen Anteil daran die geringe Wahrscheinlichkeit des Erkrankens trägt und welchen der in den meisten Fällen milde Verlauf trägt, kann ebenfalls dahingestellt bleiben. Wer ein höheres Risiko für die Zukunft – insbesondere im Hinblick auf die deutlich mildere Omikron-Variante – behauptet, ist diesbezüglich auch beweispflichtig.

Zu den immer wieder angeführten Hospitalisierungen von Kindern sei gesagt, dass bis Ende August 2021 131 Kinder auf Intensivstationen waren, rund die Hälfte davon mit Erstdiagnose Covid. Die mediane Aufenthaltsdauer betrug dabei einen Tag. [4] Eltern zu ängstigen, um sie zu einer Impfung ihrer Kinder zu bewegen ist daher alles andere als angebracht, zumal sich alle Substanzen gegen Covid-19 noch im Stadium der bedingten Zulassung befinden.

Die deutsche Stiko empfiehlt etwa die Impfungen im Alter von 5-11 Jahren anderslautenden Medienberichten zum Trotz lediglich für vorerkrankte Kinder. Das österreichische Nationale Impfgremium (NIG) macht sich hingegen international zum Außenseiter und empfiehlt die Impfung von Kindern ab 5 Jahren. Dabei beruft es sich auf die „hohe Sicherheit“ des so genannten Impfstoffs. Wenn man die außergewöhnlich niedrigen Risiken im Kindesalter und die noch immer nicht abgeschlossenen Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit sowie die nicht erfüllten Auflagen der Hersteller betrachtet, erscheint diese Empfehlung als zumindest fragwürdig zumal Risikoabwägungen nicht transparent dargestellt werden und ein Nutzen für Kinder daher ohne Beweis einfach nur behauptet wird.

Referenzen:
[1] AGES Dashboard abgefragt am 27.12.2021

[2] Statistik Austria Bevölkerung am 1.1.2021 nach Alter und Bundesland

[3] https://www.paediatrie.at/images/Covid19/krankheitslast5.pdf

[4] https://www.paediatrie.at/images/Covid19/oegkj-goeg-bericht-03_20-bis-08_21.pdf

https://tkp.at/2021/12/28/unschuldige-kindertag-kinder-opfer-fuer-die-pandemie-booster-fuer-kleinkinder/
https://tkp.at/2021/12/28/unschuldige-kindertag-kinder-opfer-fuer-die-pandemie-booster-fuer-kleinkinder/

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