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Dr. Ronny Weikl (MWGFD) im Gespräch mit Pflege für Aufklärung über die Intensivbelegungen Ungeimpfter und der versuchten Spaltung nach Geimpft und Ungeimpft

Wir freuen uns einen kleinen Beitrag mit Dr. Ronny Weikl gemacht zu haben. Mehr und mehr sehen wir den Versuch der Politiker, aber auch “führender” Mediziner wie z.B. Herrn Prof. Uwe Janssen einen Graben zu graben in die Gesellschaft mit dem Thema “böser Ungeimpfter ” und “guter Geimpfter “. Es werden unseriöse Zahlen genannt und eine Impfung empfohlen und alle Gefahren und immensen Todesfälle oder Komplikationen verschwiegen. Gerne hätten wir gewusst wie Herr Jannsen 9 von 10 Patienten bundesweit auf Intensiv als Ungeimpft deklariert. Welche Daten liegen ihm da zugrunde ( von meinen letzten 10 Covid Patienten allein waren mehr als die Hälfte geimpft, einschliesslich schwerer Verläufe)


Es ist eine Sache wenn korrupte Politiker dies tun und eine noch ernstere, wenn Mediziner dies tun, die es besser wissen und besser wissen sollten. Wir jedoch als Intensivpflegekräfte sehen die Wahrheit täglich. Und wir von Pflege für Aufklärung haben keine Angst und schweigen nicht. Wir haben auch Zuschriften von Kollegen die in diversen KLiniken auf Intensivstation arbeiten und denen Druck gemacht wird nicht offen darüber zu reden dass mehr und mehr Geimpfte auch schwere Covid Verläufe haben. Dazu später mehr. Mittlwerweile haben wir auch ein sich gut entwickelndes Netzwerk zu pflegerischen und ärztlichen ICU Kollegen nach Israel, die allesamt berichten dass ein Großteil der aktuellen schweren Covid Verläufe auf Intensivstation zwei bis dreifach geimpft sind. Das Unwort “Impfdurchbruch” ist hier unfachlich. Es handelt sich um Erkrankte bei denen es sich zeigt, dass die Impfung schlecht wirkt. Wie auch neuste Studien aus Israel zeigen dass Antikörper die durch die Impfung gebildet werden schlechter an die Spike Proteine binden als Antikörper die durch eine durchgemachte Erkrankung gebildet wurden.


Auf der anderen Seite ist es doch zu hinterfragen was Herr Janssen mit solchen Aussagen erreichen will, denn krank ist krank und wir schauen schliesslich bei einem Intensivpatienten nicht auf Rasse, Religion oder Impfstatus. Vielleicht haben wir hier was verpasst. Wenn der Herr Prof. Janssen hier so differenziert dann fragen wir uns doch warum es keine seriöse und klare Offenlegung der Impf Toten und schweren Komplikationen und einen seriösen fachlichen Diskurs darüber gibt. Oder gibt es hier etwa andere Interessenskonflikte als die fachliche Wahrheit und Professionaliät? Wir Pflegekräfte sehen auch dies seit Beginn des Jahres oft und ich kann gar nicht alle Zuschriften veröffentlichen die uns hierzu erreichen.





Der Internist Uwe Janssens, DIVI-Past-Präsident behauptet in einem Interview auf FOCUS-online vom 06.09.2021, dass 90% der Patienten auf Intensivstationen ungeimpft seien. Kann diese Aussage wirklich stimmen? Dr. Ronald Weikl, Arzt, Mitinitiator und stellv. Vorsitzender des MWGFD spricht hierzu mit zwei Spezialisten, den Intensivpflegern Werner Möller, MWGFD-Mitglied, und Christian Snurawa, die nicht nur den Alltag auf Intensivstationen durch die tägliche eigene Erfahrung bestens kennen, sondern auch gut vernetzt sind mit vielen Kolleginnen und Kollegen, auch außerhalb Deutschlands. Die beiden Intensivpfleger beleuchten dabei sowohl den aktuellen Zustand auf deutschen Intensivstationen, als auch die seit Jahren sich verschlechternde Situation und die zunehmende Belastung für die Pflegeberufe generell.

Pflege für Aufklärung freut sich über weiter Kontaktaufnahmen und Mitteilungen von Kolleginnen und Kollegen über:

info@pflegefueraufklaerung.de

https://www.mwgfd.de/

Chefarzt Dr Armbrust Kinderklinik Neu Brandenburg über Kinder und Corona


Die Macht der Zahlen

Übrigens, was die Seriösität von Herrn Prof. Janssen angeht lässt folglender etwas älterer Bericht von Boris Reitschuster doch Skepsis aufkommen

https://reitschuster.de/post/parallel-realitaeten-bei-anne-will/

Parallel-Realitäten bei Anne Will? Show in der ARD–Talkshow?

Schon die Einleitung war aufwühlend. Bevor Anne Will am Sonntag den Regierenden einen Persilschein erteilte („Jetzt ging es wohl nicht mehr anders“), sagte sie zu ihrem Gast Uwe Janssens, er sehe als Chefarzt einer Intensivstation „jeden Tag, was dieses supergefährliche Virus anrichtet dort: Sie haben deshalb vergangene Woche noch einmal eindringlich gefordert, jetzt sofort alles zuzumachen. Jetzt wird es Mittwoch, reicht Ihnen das?“ Noch aufwühlender und emotionaler war die Antwort des Mediziners, der nicht nur Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie im St.-Antonius-Hospital Eschweiler unweit des Covid-Epizentrums Heinsberg ist, sondern auch Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI). Die Lage sei dramatisch auf den Intensivstationen wegen Covid-19, beteuerte der Arzt und Funktionär: „Herr Söder hat gesagt, es ist fünf vor zwölf. Wir aus der Intensivmedizin sagen, es ist fünf nach zwölf. Wir haben einen durchdringenden und nachhaltigen Lockdown gefordert.“

Im fernen Baden-Württemberg ließ der Auftritt Janssens‘ dem parteilosen Landtags-Abgeordneten Heinrich Fiechtner keine Ruhe. Da er seit den 1990er Jahren Notfallmediziner ist, rief Fiechtner als solcher beim Klinikum von Janssens in Eschweiler an und erkundigte sich nach den aktuellen Belegungszahlen. Als er die erfuhr, traute er seinen Ohren nicht. Die Auskunft, so Fiechtner, habe ganz anders geklungen als das, was der Professor so emotional und alarmierend vor Millionen Zuschauern vortrug: „Aktuell keine Covid-19-Fälle auf der Intensivstation“. Janssens bestreitet diese Angabe und macht geltend, auf seiner Intensivstation seien zwei COVID-19-Patienten (siehe PS).

„Ich war hoch erstaunt“, berichtet Fiechtner: „Und ich fühlte mich auch bestätigt, denn die Zahlen des offiziellen DIVI-Intensivregisters, in dem die Belegung der Intensivstationen seit Frühjahr 2020 aufgeführt wird, stehen im groben Kontrast zu den Panikmeldungen, die von Politikern, Medien und Ärztefunktionären verbreitet werden, um die teilweise totalitären Maßnahmen der Regierung zu rechtfertigen.“ Die Belegung der Intensivstationen sei seit Monaten fast identisch, die Intensiv-Bettenzahl seit Monaten stark rückläufig, so der Notfallmediziner, der für die AfD in den Landtag einzog und inzwischen aus der Partei ausgetreten ist: „In Baden-Württemberg haben wir ein Minus von rund 1000 Intensivbetten seit August, was angesichts der Alarmmeldungen und der vorgegebenen Bettennot doch mehr als erstaunlich erscheint.“

„Erst als die Kollegin am anderen Ende der Leitung merkte, dass der Anrufende nicht so ganz auf Linie ist, betonte die Notfall-Ärztin, dass auf den anderen Stationen viele Covid-19-Patienten lägen. In den vergangenen Zeiten seien oft vier oder fünf Corona-Patienten auf der Intensivstation gewesen“, berichtet Fiechtner über das Telefonat. Das Klinikum von Janssens hat demnach 19 Intensivbetten. Auf Frage von Fiechtner, ob Covid-19-Verdachtsfälle auch auf Influenza, also Grippe getestet würden, sagte die Ärztin, das würde routinemäßig so stattfinden. Auf die Frage nach dem Ct-Wert bei den Covid-Tests antwortete die Ärztin, dieser würde festgestellt. Fiechtner bezweifelt diese Aussage: „Ich habe bislang von keinem Labor gehört, das den Ct-Wert bei den Tests durchgehend angibt.“

Die Notfallärztin in Janssens Klinik sagte laut Fiechtner, die Situation sei jetzt kritischer als im Frühjahr. Wenn jemand im Krankenhaus sei mit Covid-19, aber nicht auf der Intensivstation, so sei der Grund für so eine Einweisung in der Regel, dass die Ärzte Komplikationen für möglich halten. „Hier wäre aber auch zu prüfen“, so Fiechtner, „wie es sich da mit der Vergütung verhält, ob möglicherweise finanzielle Anreize bestehen, einen Corona-Patienten aufzunehmen, zu behandeln, oder gar in die Intensivstation zu verlegen und zu beatmen.“ So würden etwa im ambulanten Bereich die Tests extra vergütet, für Kassenärzte gebe es für Corona-Patienten im Gegensatz zu anderen Behandlungen ungekürzte Bezüge.

+++ Aktualisierung, 14.12.20, 13.14 Uhr +++
Nach diesem Artikel kam es zu folgendem Briefwechsel zwischen den Ärzten Fietchner und Janssens:

Sehr geehrter Herr Fiechtner,

nach Ihrem unverschämten Anruf gestern Abend in meiner Klinik, wo Sie sich unter fälschlichen Aussagen Zutritt zu Informationen verschafft haben, die so nicht stimmen und diese dann auch noch weiter verbreitet haben, möchte ich Sie um ein Gespräch bitten.

Um es klar zu stellen: Wir behandeln auf unserer Intensivstation derzeit COVID-19 Patienten und andere schwerkranke.

Das geht Sie aber gar nichts an!

Ich weise Sie darauf hin, dass ich in der Sendung Anne Will gestern Abend als Präsident der DIVI gesprochen habe und nicht als Chefarzt der hiesigen Klinik.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Uwe Janssens


Sehr geehrter Herr Kollege, Vielen Dank für Ihren interessanten Brief. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass die von mir erlangten Informationen wahrheitsgemäß und korrekt sind. Außerdem bin ich Kraft meines Amtes geradezu verpflichtet, relevante Informationen zu erlangen und diese zu verwerten. Gerne bin ich zu einem Gespräch bereit, allerdings nur in Gegenwart von Journalisten. Mit besten Grüßen!

Dr. med. Heinrich Fiechtner MdL
Onkologe, Palliativmediziner


Sehr geehrter Herr Fiechtner,

die von Ihnen erlangten Informationen stimmen nicht.

Zum Zeitpunkt Ihres Anrufes lagen 2 COVID-19 Patienten auf der ITS, die im übrigen auch mit anderen Patienten voll belegt war um die wir uns auch kümmern müssen.

Warum ich allerdings mit Ihnen nur in Gegenwart von Journalisten sprechen darf erschliesst sich mir nicht gänzlich. Scheuen Sie ein Gespräch?

Mit Interesse habe ich Ihre Reden im Parlament mir angehört.

Freundliche Grüße

Janssens

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