Geimpft-Erkrankt-Gestorben, die Vergessenen der Pandemie,  Pflege und Politik

Die Sonne geht unter, die Pflege muss endlich lernen den Mund aufzumachen und aktiv zu werden, nicht dauernd reaktiv

Vielen Dank Pat Christ von “humane Wirtschaft” für dieses Interview, eine der seltenen Journalisten die sich auch informieren über das was sie berichten und die sich für die Thematik interessieren statt nur Sensationen und Schlagzeilen machen zu wollen

Menschen, die auf Hilfe angewiesen
sind, so das Credo der Pflege, müssen
in ihrer Ganzheit von Körper, Geist und
Seele wahrgenommen werden. Das
klingt gut. Anspruch und Wirklichkeit
klaffen aber extrem auseinander. Davon
erzählt Dennis N. (Name geändert).
Dennis N. hat eine hochbetagte Mutter,
die dementiell verändert ist. Lange
suchte er nach einem guten Pflegeheim
für sie. Die Einrichtung, die er schließlich
fand, ist, sagt er, im Vergleich zu
anderen ziemlich gut. Dennoch hapert
es auch hier.

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Ausverkauft und korrumpiert
Weil die Demontage der Pflege schon so weit fortgeschritten ist, rückt eine Reform in weite Ferne.
Der materielle Ausverkauf ist dabei nur die eine Seite. Auch ideell scheint das System korrumpiert. Dieser Gedanke jedenfalls drängt sich Werner Möller auf, wenn er an die Schäden denkt,
die durch eine Corona-Impfung entstehen können:
„Darüber findet in Kliniken einfach kein Diskurs statt.“ Die meisten guckten gar nicht hin. Möller
sammelt seine Beobachtungen in einem privaten Archiv. Da war zum Beispiel ein Patient, dessen Arm
nach der Impfung gelähmt war: „Er konnte seine Faust nicht mehr öffnen.“

Wer Fragen stellt und wer infrage stellt, läuft Gefahr, zum Outlaw zu werden. Werner Möller und
Christian Snurawa sind sich dessen bewusst. Dennoch sagen sie ihre Meinung. Äußern sie Be-
denken. „Wir sind es, die am Bett stehen“, sagt Werner Möller. Tag für Tag sieht der
Intensivkrankenpfleger Menschen, die an Corona erkrankt sind. Und er sieht Patienten, die
vermutlich des- halb krank wurden, weil sie sich durch eine Impfung vor Corona schützen woll- ten.
In dem Krankenhaus, in dem er arbeitet, darf er sagen, was er denkt. Das war bei Christian
Snurawas letztem Arbeitgeber nicht so. Weil er den Mund aufmachte, wurde er am 4. Januar gekündigt: „Fristlos, ohne Begründung.“
Christian Snurawa outet sich dennoch weiter als jemand, der die Corona-Maß- nahmen äußerst
kritisch sieht. Und zwar deshalb, weil er erlebt, was sich auch mir als Eindruck durch
langjährige journalistische Recherchen aufdrängt:
„Der Patient ist nur noch eine Randerscheinung.“ Und ebenso wenig, wie es im
Gesundheitswesen um „Gesundheit“ geht, sind sich Christian Snurawa und Werner Möller einig, geht
es bei der politischen Bewältigung der Corona-Krise in erster Linie um die Gesundheit der
Menschen. „Jemand wie Lauterbach hat doch daran null Interesse“, so Möller.
„Betreutes Denken“
Es ist nicht leicht, etwas beim Namen zu nennen, was einem ungeschriebenen Gesetz zufolge nicht
benannt werden darf. Doch nach Ansicht der beiden Aktivisten von „Pflege für Aufklärung“ führt
daran kein Weg mehr vorbei. „Die Pflege muss endlich lernen, den Mund auf- zumachen“, fordert
Werner Möller. Viel zu lange, so Christian Snurawa, habe man sich mit „betreutem Denken“ abgefunden. Damit meint er, dass Pflegekräfte sich immer mehr sagen ließen. Sie schöpften ihre
Kompetenzen immer weniger aus. Ignorierten ihre Intuition. Akzeptierten es, dass Ärzte, die auf
ihrem ureigenen Fachgebiet viel weniger versiert sind als sie selbst ihnen dennoch sagen, was sie
zu tun haben.

Dass die Politik jetzt in der Krise plötzlich philanthropisch handelt, können sich Werner
Möller und Christian Snurawa nicht vorstellen. Auch Wolfgang Stock glaubt das nicht. Wolfgang
Stock ist Allgemeinmediziner in Hessen. Vor mehreren Jahren stieg er aus dem nach seinen Worten
„unmenschlichen“ System der gesetzlichen Krankenversicherung aus, um fortan privatärztlich zu praktizieren. „Medizin
muss von der Liebe zum Menschen getragen sein“, sagt er. Diese Liebe sieht er im etablierten
Gesundheitssystem fast vollständig eliminiert. „Es geht nur noch darum, dass System zu erhalten,
es geht nicht mehr um den Menschen, und es geht nicht mehr um Gesundheit“, sagt der Arzt.

Auch die Debatte um die Impfpflicht zeigt für den Hessen, dass sich die Politik weit abseits
eines humanen Wegs bewegt. Wolfgang Stock impft zwar in seiner Praxis gegen Covid-19. Er impft
sogar recht oft: „90 Prozent meiner rund tausend Patienten sind inzwischen geimpft.“ Nicht
alle von ihm. Einige gingen auch ins Impfzentrum. Bevor Wolf- gang Stock impft, klärt er auf. Er
fragt vor allen Dingen: „Warum wollen Sie sich impfen lassen?“ Dann hört er Verschiedenes. Auch:
„Um wieder freier zu sein.“ Das lässt der Arzt als Grund nicht gelten: „Ich impfe ausschließlich
aus medizinischen Gründen“, betont er. Und so wird das auch dann bleiben,
sollte eine Impfpflicht kommen.

Der ganze Artikel hier nachzulesen

https://geimpft-erkrankt-gestorben.de/2022/03/29/die-sonne-geht-unter-die-pflege-muss-endlich-lernen-den-mund-aufzumachen-und-aktiv-zu-werden-nicht-dauernd-reaktiv/

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