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Ausgleichzahlungen für fehlende Einnahmen während der Corona-Pandemie

Geldsegen für Krankenhäuser in Südbaden: Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Spitälern Pauschalfördermittel von insgesamt rund 19 Millionen Euro ausgezahlt. Außerdem bekommen 21 Kliniken weitere 45,5 Millionen Euro an Bundesmitteln zum Ausgleich für fehlende Einnahmen während der Corona-Pandemie.

Die ausgewählten Krankenhäuser, die nach dem Landeskrankenhausgesetz einen Förderanspruch haben, bekommen für das laufende Jahr dringend benötigte Fördermittel wie Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sagt:

Diese Fördermittel helfen den in der Corona-Pandemie außergewöhnlich geforderten Kliniken bei der Verbesserung ihrer Liquidität. Bund und Land werden damit ihrer Verantwortung für den Erhalt einer leistungsstarken und bedarfsgerechten Krankenhausversorgung gerecht.“

Die jährliche Pauschalförderung des Landes dient der Wiederbeschaffung von Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen sowie der Finanzierung von kleineren Investitionen.

21 weitere Kliniken im Regierungsbezirk Freiburg bekommen 45,5 Millionen Euro an Ausgleichzahlungen für das Freihalten von Kapazitäten für Corona-Fälle. Auf diesem Weg wurden im Regierungsbezirk Freiburg im vergangenen Jahr bereits 218 Millionen Euro ausgezahlt. Die jetzt ausgezahlten Ausgleichsmittel in Höhe von 45,5 Millionen Euro sind für den Zeitraum von Mitte November 2020 bis Ende Januar 2021 bestimmt.

Weitere Ausgleichszahlungen können nach derzeitigem Stand je nach Infektionslage noch bis zum 11. April bewilligt werden.