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Die dritte Spritze – Schuss in den Ofen?

pfmGesundheit 11. August 2021 5 Minutes

Da die Zahl der Covid-Fälle, der Krankenhausaufenthalte und jetzt auch die der Todesfälle in Israel in die Höhe schießen, drängen Politiker, Virologen und internationale Organisationen aggressiv auf eine dritte Spritze. Und das läuft nach dem Muster zu Beginn der Impfkampagne: Ältere, Personen mit Vorerkrankungen, Mitarbeiter im Gesundheitsdienst, etc.

Etwa eine halbe Million älterer Israelis haben sie bereits erhalten. Und andere Länder mit hohen Impfquoten bereiten sich darauf vor zu folgen. Aber es wird bereits das Unvermeidliche sichtbar. Die dritte Spritze beginnt zu versagen, sie wird zum Schuss in den Ofen.

Der hektische Vorstoß für eine dritte Spritze ist die jüngste und vielleicht verzweifeltste Manifestation der Panik im Zusammenhang mit dem Versagen des Impfstoffs, das die Gesundheitsbehörden immer noch nicht offen zugeben wollen.

Die Gefahren

Diese mRNA-Impfstoffe sind kein Hustensaft. Sie haben tiefgreifende biologische Wirkungen. Sie sind in Fettpartikel eingekapselt, deren Langzeitwirkung unbekannt ist. Sie verbreiten sich im ganzen Körper, auch wenn das manche wie der derzeitige österreichische Gesundheitsminister bestritten haben. Sie kapern die zelluläre Maschinerie auf genau dieselbe Weise wie ein echtes Virus und nutzen sie dazu das Spike Protein in riesigen Zahlen zu produzieren und zwar im ganzen Körper.

Ich habe kürzlich hier über die Zahl mRNA und der Lipid-Nanopartikel berichtet, die sich in einer Pfizer-Spritze befinden und wie viele Spike Proteine daraus produziert werden. Es handelt sich um 2 x 10 ^12 (2 Billionen) LNP-Teilchen, um 14,4 x 10^12 (14,4 Billionen) mRNA, die bis zu 14.400 x 10^12 (14.400 Billionen) Spike-Proteine erzeugen können.

Das ist eine enorme Belastung für den Körper und das Immunsystem. Aus der ersten Pfizer Studie wissen wir, dass die Zahl der Lymphozyten nach dem Stich massiv abfallen, wie hier aus der Grafik ersichtlich:

Damit wird der Körper anfällig für alle Arten von Infektionen und Erkrankungen. Wir haben auch bei der dänischen Studie gesehen, dass bei 33.000 Heimbewohnern die Zahl der Covid Fälle bei Geimpften um 40% mehr waren als bei Ungeimpften und bei 300.000 Mitarbeitern sogar um 104%.

Zweifelhafte Studien

Und so überstürzt und mangelhaft die Entwicklung im letzten Jahr auch war – zumindest zwangen die Aufsichtsbehörden Pfizer und Moderna, sie in großen klinischen Studien mit insgesamt mehr als 70.000 Menschen zu testen.

Die Studien hatten zwei Hauptziele: Sie sollten sicherstellen, dass die Impfstoffe keine massiven, unmittelbaren Nebenwirkungen haben (Sicherheit) und dass sie tatsächlich gegen das Virus wirken (Wirksamkeit).

Tatsächlich zeigten die Studien, dass die Impfstoffe ein unangenehmes kurzfristiges Nebenwirkungsprofil aufwiesen – und dass sich dieses nach der zweiten Dosis noch verschlimmerte. Und trotz ihres Umfangs wurden in den Studien weder bei den mRNA-Impfstoffen noch bei den Impfstoffen von Johnson & Johnson und AstraZeneca schwere Nebenwirkungen festgestellt.

Die meisten Nebenwirkungen schienen nach einigen Tagen zu verschwinden. Die Versuche zeigten auch, dass die mRNA-Impfstoffe bei maximalem Schutz nach der zweiten Dosis die Infektionen um 95 Prozent reduzierten.

Doch jetzt wissen wir es besser. Pfizer hatte sich eines alten Tricks bedient und aus seiner Studie rund 4000 Probanden ausgeschieden. Wären alle drin geblieben hätte es wahrscheinlich nur eine relative Wirksamkeit von 19% bis 29% gegeben, wie Prof. Peter Doshi Co-Herausgeber des BMJ, in einem Artikel festgestellt hatte – zu wenig um für irgendetwas zugelassen zu werden. Auch die Nebenwirkungen wären erheblich häufiger und schwerer ausgefallen.

Die Daten aus der Praxis – aus Israel, den Vereinigten Staaten und überall sonst – sind eindeutig. Der Schutz vor Infektionen schwindet innerhalb von Monaten, selbst gegen das ursprüngliche Coronavirus. Gegen die Delta-Variante geht er im Wesentlichen auf Null zurück.

Im Moment klammern sich die Impfbefürworter an die Hoffnung, dass die Impfstoffe, auch wenn sie nicht vor einer Infektion schützen, immer noch einen gewissen Schutz vor schwereren Erkrankungen und Tod bieten. Diese Frage ist noch nicht geklärt, obwohl die Anzeichen dagegen sprechen – die Spitäler in Israel füllen sich und die meisten Menschen dort sind älter und geimpft. Wenn die Impfstoffe nach ein paar Monaten überhaupt noch gegen schwere Krankheiten helfen, dann ist das weit weniger als die Ende vorigen Jahres behauptete Wirkung.

Daher die Forderung nach einer dritten Impfung. Und möglicherweise einer vierten und noch weiteren Impfungen.

Was eine dritte Spritze bewirken kann

Eine Studie, die Immunantworten nach erster und zweiter Spritze, sowie nach Infektion verglichen hat, hat festgestellt, dass die nach natürliche Infektion wesentlich breiter und ausdauernder ist. Sie erkennt mühelos alle Varianten und entwickelt sich sogar im Laufe der Zeit von selbst in die Breite durch Mutation der T- und B-Zellen. Das passiert bis zu einem gewissen Grad auch nach dem ersten Sich, aber danach nicht mehr. Weitere Dosen können die Zahl der Antikörper zwar erhöhen und damit quantitativ verbessern, qualitativ bleibt aber alles gleich (schmal).

Der dritte Stich wird im Wesentlichen auf der Grundlage von sehr frühen Daten aus sehr kleinen Studien – höchstens ein paar Dutzend Freiwillige – vorangetrieben, die zeigen, dass die Menschen einen Monat nach der dritten Dosis deutlich mehr Antikörper hatten – eine größere Zahl aber nicht gegen neue Varianten gerichtet.

Viele offene Fragen

Die offenen Fragen vermehren sich allerdings fast ebenso schnell wie die Viren:

  • Wird das Immunsystem noch stärker geschwächt, als durch die vorigen Dosen?
  • Führt die dritte Dosis zu einem vorübergehenden Anstieg der Infektionen, wie es bei der ersten Dosis der Fall war?
  • Werden die Nebenwirkungen sich weiter verstärken, wie das von der ersten auf die zweite Dosis der Fall war?
  • Verringert sich die Zahl der Hospitaliserungen, wie das derzeit in Israel zu beobachten ist?
  • Verringert sie die Zahl der Todesfälle (zur Erinnerung: selbst die ursprünglichen, umfangreicheren Covid-Studien haben diese Frage nicht beantwortet)?
  • Halten die Antikörper dieses Mal länger an, weil wir nach der dritten Dosis mehr von ihnen haben, oder nehmen sie schneller ab?
  • Verleiht der Impfstoff Langzeitschutz durch T-Zell-Immunität, Speicher-B-Zellen und Plasmablasten?
  • Wie ist das allgemeine Sicherheitsprofil der dritten oder mehrerer Dosen in einer großen Population?
  • Unterscheidet es sich je nach Alter?
  • Werden Schäden an den Blutgefäßen durch die Vernichtung von befallenen Zellen – zur Erinnerung: es gibt Billionen davon – nochmals verstärkt und treten Thrombosen, Thrombozytopenien und andere Folgeschäden noch häufiger auf?
  • Werden wieder mehr Menschen an den Nebenwirkungen sterben?

Von einer sorgfältigen Ermittlung der Risiken und der Effizienz kann keine Rede sein. Stattdessen stürzen sich die Regierungen auf frühe klinische Studien der Phase 2, die winzig sind und deren Wirksamkeit eher auf Laborvergleichen als auf klinischen Daten beruht.

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