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Ende 2020, Corona-Ausbruch, drei Bewohner im St. Elisabeth gestorben

Bereits Ende Dezember 2020

Seit dem extremen Anstieg von positiv auf Corona getesteten Personen im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt sind drei mit dem Virus infizierte Bewohner gestorben. Das bestätigte der Stiftungs…  

Seit dem extremen Anstieg von positiv auf Corona getesteten Personen im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Münnerstadt sind drei mit dem Virus infizierte Bewohner gestorben. Das bestätigte der Stiftungsvorstand der Carl von Heß’schen Sozialstiftung, Marco Schäfer, am Montagnachmittag. Zwei Bewohnerinnen starben im Krankenhaus, ein Bewohner im Seniorenzentrum. Ob tatsächlich das Virus die Todesursache war, ließe sich schwer sagen, weil die Patienten Vorerkrankungen hatten und teilweise bereits palliativ betreut wurden. Das Landratsamt teilte auf Nachfrage mit, dass diese Todesfälle noch nicht in der Statistik auftauchen, weil noch ermittelt wird, ob Corona die Todesursache ist.

Nach einem PCR-Test am 23. Dezember waren die Zahlen der Infizierten rasant nach oben geschnellt. Mit Stand vom Sonntag, 27. Dezember, waren 51 von 68 Bewohnern positiv auf das Corona-Virus getestet sowie fünf der etwa 75 Mitarbeiter.

Mit Stand vom Montag muss diese Zahl wegen der drei Todesfälle auf 48 von 65 positiv getesteten Bewohner korrigiert werden. An der Zahl der positiv getesteten Mitarbeiter habe sich nichts geändert, sagte Marco Schäfer.

Sollten bisher negativ getestete Bewohner des Seniorenzentrums Symptome zeigen, wird ein Schnelltest gemacht, was vom Personal im Haus erledigt werden kann. Weitere Tests seien in den nächsten Tagen nicht vorgesehen. Zum Gesundheitszustand der positiv Getesteten sagt der Stiftungsvorstand, dass nur wenige Fieber haben.

“Eine Tragödie”, fasst Marco Schäfer den schnellen Anstieg der Zahlen im Seniorenzentrum zusammen. Im nahe gelegenen Juliusspital, das ebenfalls in der Trägerschaft der Carl von Heß’schen Sozialstiftung liegt, gab es mit Stand Montagnachmittag keine positiv Getesteten.

Am Montag liegen im Landkreis Bad Kissingen sieben neue Coronafälle vor, teilt das Landratamt Bad Kissingen mit. Aktuell sind 285 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag sind zwölf Personen genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatlichen Gesundheitsamtes 192,8. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 1504 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 1184 Personen. 35 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben. 280 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden momentan 39 Personen.

Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (187), Hammelburg (42), Bad Brückenau (56).

Eine weitere Personen ist mit Covid-19 verstorben. Sie war über 80 Jahre alt und hatte Vorerkrankungen. Sie lebte zuletzt im Parkwohnstift Bad Kissingen, teilt das Landratsamt weiter mit.

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