Hat Drosten betrogen? Wenn ja welche Auswirkungen hat dies?

Gefunden bei Achgut

Folgte nach dem China Virus der China Lockdown? Und welche Agenda folgt daraus global


Der amerikanische Anwalt Michael P. Senger vertritt die These, dass der globale Einsatz von „Lockdowns“ zur Bekämpfung von Corona einem chinesischen Propaganda-Drehbuch folgt. Im September 2020 durfte Senger seine Thesen erstmals im renommierten Tablet Magazine vorstellen. Im Januar 2021 listete Senger gemeinsam mit Juristen, Medizinern und bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in einem offenen Brief an das FBI sowie verschiedene weitere westliche Geheimdienste zahlreiche Belege auf, die seine These vom chinesischen Propagandaerfolg stützen und fordert die Dienste auf, in der Sache Ermittlungen aufzunehmen. 

Achgut.com dokumentiert diesen offenen Brief in einer elfteiligen Reihe mit freundlicher Genehmigung des Autors in deutscher Übersetzung.

Der Brief im englischen Original steht im PDF-Format bei Scribd zum Download bereit.

4) Die weltweit vorherrschenden, äußerst ungenauen PCR-Testprotokolle basieren auf unvollständigen, theoretischen Genomsequenzen, die von China geliefert wurden

Die Virologen Victor Corman und Christian Drosten waren federführend bei der außergewöhnlich schnellen Entwicklung des ersten COVID-19-PCR-Tests (das „Corman-Drosten-Protokoll“) [53]; es ist heute das weltweit am häufigsten verwendete Testprotokoll zum Nachweis des SARS-CoV-2-Virus, das in bestimmten Fällen zu der Krankheit COVID-19 führen kann. (Wie weiter unten erörtert, kam das Berufungsgericht in Lissabon zu dem Schluss, dass dieser PCR-Test bis zu 97 % falsch-positive Ergebnisse produzierte). Corman und Drosten wurden die in silico (theoretischen) Genomsequenzen, die zur Erstellung ihres PCR-Protokolls verwendet wurden, von chinesischen Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt, darunter Yong-Zhen Zhang und Shi Zhengli, Direktor am Wuhan Institute of Virology [54]. (Diese Genomsequenzen wurden dann am 10. Januar 2020 auf dem Open-Source-Verzeichnis Virological.org veröffentlicht. Das Corman-Drosten-Protokoll wurde am 13. Januar bei der WHO eingereicht [55], acht Tage bevor es der medizinischen Fachzeitschrift Eurosurveillance zur „Peer Review“ vorgelegt wurde [56].

Die WHO veröffentlichte das Corman-Drosten-Protokoll am 21. Januar, am selben Tag, an dem es Eurosurveillance vorgelegt wurde [57]. Drosten sitzt im Vorstand von Eurosurveillance, ein Interessenkonflikt [58]. Das Corman-Drosten-Protokoll wurde bereits am nächsten Tag, dem 22. Januar, von Eurosurveillance akzeptiert [59] (am selben Tag, an dem die WHO die Übertragung von Mensch zu Mensch bestätigte) [60], eine außerordentlich schnelle Umsetzung; die Begutachtung in wissenschaftlichen Zeitschriften ist ein intensiver Prozess, der die Identifizierung durch und das Tätigwerden von externen Gutachtern erfordert, was normalerweise Wochen bis Monate dauert. Von allen 1.595 Veröffentlichungen bei Eurosurveillance seit 2015 wurde nicht eine einzige Forschungsarbeit in weniger als 20 Tagen begutachtet und angenommen [61]. Das Peer-Review-Verfahren von Eurosurveillance erfordert außerdem eine Erklärung des Autors, dass keine Interessenkonflikte bestehen, was hier nicht der Fall war [62]. Dieser außerordentlich schnelle Durchlauf machte es unmöglich, dass irgendein anderes PCR-Protokoll vor dem Corman-Drosten-Protokoll veröffentlicht wurde, welches am 23. Januar auf PubMed publiziert wurde [63], was ihm einen wertvollen „First-Mover“-Vorteil verschaffte und dafür sorgte, dass es das vorherrschende PCR-Protokoll in der Welt wurde.

Der Molekularbiologe Pieter Borger und sein Team reichten einen Antrag auf Rücknahme des Corman-Drosten PCR-Protokolls ein [64]. Laut Borgers Bericht enthält der Arbeitsablauf des Corman-Drosten PCR-Tests mehrere, fatale Fehler. Das augenfälligste Problem ist die Tatsache, dass es zum Zeitpunkt der Einreichung des Protokolls keinen guten Grund für die Annahme gab, dass massenhafte PCR-Tests überhaupt notwendig sein würden:

Die Autoren stellen den Hintergrund für ihre wissenschaftliche Arbeit wie folgt vor: „Der anhaltende Ausbruch des kürzlich aufgetretenen neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) stellt eine Herausforderung für die Labore des öffentlichen Gesundheitswesens dar, da Virusisolate nicht verfügbar sind, während sich die Hinweise verdichten, dass der Ausbruch weiter verbreitet ist als ursprünglich angenommen und eine internationale Verbreitung durch Reisende bereits stattfindet.

Laut BBC News [65] und Google Statistics [66] gab es am 21. Januar 2020 – dem Tag, an dem das Manuskript eingereicht wurde – weltweit 6 Todesfälle. Warum gingen die Autoren von einer Herausforderung für die Labore des öffentlichen Gesundheitswesens aus, obwohl es zu diesem Zeitpunkt keine substanziellen Hinweise darauf gab, dass der Ausbruch weiter verbreitet war als zunächst angenommen?

Borger’s Bericht führt zehn weitere wesentliche Schwächen des Corman-Drosten-Protokolls auf, wobei das größte Problem die Tatsache ist, dass der gesamte Test auf in silico (theoretischen) Sequenzen basiert, die aus China stammen:

Das erste und größte Problem ist, dass das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (in der Publikation als 2019-nCoV bezeichnet und im Februar 2020 von einem internationalen Konsortium von Virusexperten SARS-CoV-2 benannt) auf in silico-Sequenzen basiert, die von einem Labor in China zur Verfügung gestellt wurden [67], da den Autoren zu diesem Zeitpunkt weder Kontrollmaterial von infektiösem („lebenden“) oder inaktivem SARS-CoV-2 noch isolierte genomische RNA des Virus zur Verfügung stand.

Außerdem sind die Primer und Proben in Drostens Protokoll unvollständig und unspezifisch; die Primerkonzentration ist vier- bis fünfmal zu hoch; der GC-Gehalt (Verbindungsstärke) ist viel zu niedrig; der Unterschied in der Annealing-Temperatur der Primerpaare ist bis zu fünfmal zu hoch; die PCR-Produkte wurden nicht auf molekularer Ebene überprüft, was den Test als spezifisches Diagnoseinstrument zur Identifizierung von SARS-CoV-2 unbrauchbar macht; und – angesichts der Tatsache, dass das Protokoll nur einen Tag nach seiner Einreichung bei Eurosurveillance zur Veröffentlichung angenommen wurde – wurde es offensichtlich nie einer sinnvollen Begutachtung unterzogen.

Das PCR-Protokoll von Corman und Drosten hat also alle Anzeichen eines Betruges.

Im Juni wurde eine von Experten geprüfte Studie veröffentlicht, die die Genauigkeit der von der WHO empfohlenen COVID-19 PCR-Testprotokolle vergleicht. Das von der CDC entwickelte PCR-Protokoll (das N2 US CDC-Protokoll) [68] – ebenfalls basierend auf von China gelieferten in silico Genomsequenzen – schnitt nur wenig besser ab als das Corman-Drosten-Protokoll:

Die E Charité [Corman-Drosten] und N2 US CDC Tests waren für alle Proben positiv, auch für negative Proben und Negativkontrollen (Wasser) [69].

Zusammen machen diese beiden PCR-Protokolle die überwiegende Mehrheit der in den verschiedenen Ländern durchgeführten COVID-19-PCR-Tests aus [70]. Beide stützen sich auf In-silico-Sequenzen aus China, und beide liefern äußerst ungenaue Ergebnisse, da sie bei allen Proben positiv testen, auch bei negativen Proben und einfachem Wasser.

Lesen Sie morgen in der nächsten Folge (5): Vorherrschende, überzogene PCR-Testprotokolle stammen aus China

Teil 1 finden Sie hier

Teil 2 finden Sie hier

Teil 3 finden Sie hier

Quellen:

[52] Safiya Richardson, MD, MPH, et al., Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area, JAMA 2020 323(20), Apr. 22, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2765184.

[53] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, World Health Organization, Jan. 17, 2020, https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2-1.pdf.

[54] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, Eurosurveillance European Communicable Disease Bulletin Vol. 25(3), Jan. 23, 2020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6988269/.

[55] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, World Health Organization, Jan. 13, 2020, https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2-1.pdf.

[56] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, Eurosurveillance European Communicable Disease Bulletin Vol. 25(3), Jan. 23, 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045.

[57] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, World Health Organization, Jan. 17, 2020, https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2-1.pdf.

[58] Eurosurveillane, Editorial Board, https://web.archive.org/web/20201224033649/https://www.eurosurveillance.org/board.

[59] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, Eurosurveillance European Communicable Disease Bulletin Vol. 25(3), Jan. 23, 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045.

[60] World Health Organization, Archived: WHO Timeline — COVID-19, Apr. 27, 2020, https://www.who.int/news/item/27-04-2020-who-timeline—covid-19.

[61] @waukema, Twitter, Nov. 30, 2020, https://twitter.com/waukema/status/1333612453561831428.

[62] Eurosurveillane, Evaluation and review process, https://www.eurosurveillance.org/evaluation.

[63] Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, Eurosurveillance European Communicable Disease Bulletin Vol. 25(3), Jan. 23, 2020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6988269/.

[64] Pieter Borger et al., External peer review of the RTPCR test to detect SARS-CoV-2 reveals 10 major scientific flaws at the molecular and methodological level: consequences for false positive results, Nov. 27, 2020, https://cormandrostenreview.com/report/.

[65] Citing New China virus: Warning against cover-up as number of cases jumps, BBC, Jan. 21, 2020, https://www.bbc.com/news/world-asia-china-51185836.

[66] Citing Google Analytics — COVID19-deaths worldwide, https://archive.is/PpqEE.

[67] Citing Victor Corman and Christian Drosten et al., Diagnostic detection of 2019-nCoV by real-time RT-PCR, Eurosurveillance European Communicable Disease Bulletin Vol. 25(3), Jan. 23, 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045.

[68] Centers for Disease Control and Prevention Division of Viral Diseases, CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Feb. 4, 2020, http://web.archive.org/web/20200227050956/https://www.fda.gov/media/134922/download.

[69] Sibyle Etievant et al., Performance Assessment of SARS-CoV-2 PCR Assays Developed by WHO Referral Laboratories. J Clin Med Vol. 9(6), Jun. 16, 2020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7355678/.

[70] World Health Organization, Summary table of available protocols in this document, http://web.archive.org/web/20200909015002/https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/whoinhouseassays.pdf.


Original Artikel bei

https://www.achgut.com/artikel/chinas_globale_lockdown_kampagne_4