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Betrug des RKI und der DIVI bei Intensivzahlen. Personalmangel und Interessenskonflikte. Das große Geld mit Covid- 19 und die übliche Demontage unseres Berufes. Pflege erhebe dich–oder schweige für immer! Wie diese Regierung das Leid von Menschen benutzt um eine politische Agenda umzusetzen.

Pflege für Aufklärung steht für die wahren Experten die lange schon vor der Corona Krise täglich am Bett ihre Arbeit tun. Wir beatmen, pflegen und entwöhnen schwerstkranke Patienten incl. Covid 19. Wir werden seit Jahren verarscht und betrogen und mit billigen Floskeln von Politik, Gewerkschaft und korrupten Pflegevertretern abgespeist und man muss auch sagen: WIR LASSEN ES ( noch ) MIT UNS MACHEN!

Pflege für Aufklärung eröffent den offenen Kampf. Wir haben die Infos und wir haben das Netzwerk und wir haben keine Angst: SCHLIESST EUCH UNS an und übernehmt endlich die Initiative für euer Leben und unseren Beruf selber. Schluss damit dass wir uns instrumentalisieren lassen, egal von wem. Meldet euch bei uns und lasst uns alles veröffentlichen was die korrupten Lobbyisten kompromitieren kann, damit sie endlich merken: WIR SIND DER SCHLAFENDE RIESE! Wer putzt einem Lauterbach, Merkel, Drosten, Söder usw den Arsch wenn er einmal mit Covid 19 auf der Intensivstation liegen sollte ( was wir niemandem wünschen). Wer pflegt sie und wer entwöhnt sie von der Beatmung: WIR! Also lassen wir uns nicht mehr bevormunden.

Wann wenn nicht JETZT! Meldet euch unter

info@pflegefueraufklaerung.de

Durch eine Anfrage musste die Bundesregierung nach dem Informationsfreiheitsgesetz den Brief veröffentlichen, der belegt, dass sie bereits im Januar vom RKI über die gefälschten Daten im DIVI Intensivregister informiert war.
Bislang unveröffentlichte Passagen zeigen, dass das RKI die Bundesregierung förmlich darum anfleht, von einer Politik der finanziellen Anreize abzukehren.

Verschwiegener Brief des RKI

Damit auch für den weiteren Pandemie-Verlauf die Daten des Intensivregisters möglichst nah der klinischen Versorgungsrealität entsprechen, möchten wir explizit empfehlen, für die Anpassung der Verordnung über Freihaltezahlungen auf die Nutzung von Daten des Intensivregisters vollständig zu verzichten.

Auszug Brief des RKI an die Bundesregierung

Einige öffentlich-rechtliche Medienportale wollten sich im Juni dann als „besonders investigativ“ präsentieren und schrieben über eben diesen Brief – der ihnen nun „exklusiv“ vorliege. Eine Veröffentlichung des Briefs fand aber nicht statt – das war den Reportern dann wohl doch zu „investigativ“. Stattdessen fand man fast ausschließlich nur einige Auszüge aus dem besagten Dokument.

Wir berichteten ebenfalls über eine Anfrage vom 12.06.2021 an das Bundesgesundheitsministerium bei fragdenstaat.de. Zunächst gab es zwei Antworten des Bundesgesundheitsministeriums, die lediglich hinhalten sollten. Man liest dort Sätze wie:

[…] auf Ihre unten stehende Anfrage teile ich Ihnen mit, dass mit Nachdruck an der Bearbeitung der eingegangenen IFG-Anträge, die vielfach sehr umfangreich sind, gearbeitet wird. […]

Antwort des Bundesgesundheitsministeriumg vom 13.07.2021

Überraschenderweise hat es dann aber das Bundesgesundheitsministerium nur einen Tag später, am 14.07.2021, doch noch geschafft, den enormen Aufwand des Hochladens einer PDF Datei zu bewältigen – und den Brief (teilweise geschwärzt) veröffentlicht.

Der Brief des RKI

Der Briefkopf ist der vom RKI – der Bearbeiter wurde geschwärzt. Gerichtet war der Brief (wie schon vorab bekannt war) an den Staatssekretär Thomas Steffen im Bundesgesundheitsministerium:

Der Text ist – wie von einem Regierungsinstitut zu erwarten – in feinster, gegenderter Sprache verfasst und so stößt man in zahlreichen Sätzen über ein dezentes „Patient*innen“. Er möchte Antwort auf einen Sachverhalt geben, der im Bundesgesundheitsministerium am 09.01.2021 aufgefallen ist:

Bezugnehmend auf Ihre Anfrage vom 9. Januar 2021 erläutern wir mit diesem Schreiben die Hintergründe, warum zwar aktuell die tägliche Anzahl von Neuaufnahmen unter der Zahl der Abgänge liegt, wir dennoch eine fortgesetzte Abnahme der Zahl freier Intensivbetten beobachten.

Die ersten Seiten: unreflektierte Datenwiedergabe

Auf den ersten Seiten wird dann die typische Panik verbreitet – man denkt beim Lesen, man ist in einer Pressekonferenz der Bundesregierung. Beispielsweise liest man:

Seit wenigen Tagen zeigt sich dabei eine leicht negative Differenz mit mehr Abgängen als Neuaufnahmen. Diese Differenz liegt jedoch relativ zur weiterhin sehr hohen Gesamtzahl aktuell behandelter COVID-19 Fälle bisher im Bereich von max. 1-2%. Dieser Anteil sollte damit nicht als relevante Entlastung interpretiert werden.

Belegen soll dies die folgende Grafik, wo wie üblich in düsteren rot-Tönen die Zahl der „berechneten COVID-19“ Neuzugänge auf deutschen Intensivstationen aufgetragen ist:

Warum ist das Ganze unreflektiert? Nun ja. Am 16.05.2021 berichteten wir über Prof. Schrappe, der sich die Lage auf deutschen Intensivstationen ebenfalls angesehen hat und ein „seltsames Phänomen“ beobachtet, was er bei Vergleichen mit dem europäischen Ausland in keinem anderen Land erkannte: Bei uns sind anteilig viel mehr der Covid-Patienten auf Intensivstation… seit KW 18 sind sogar fast 100% der hospitalisierten Covid-Patienten auf Intensivstation:

Anteil intensivpflichtiger CoViD-Patienten (rot) an allen hospitalisierten CoViD-Patienten (blau)

Woher dies nur kommen mag? Leben die Deutschen so viel ungesünder als zum Beispiel die Franzosen oder die Schweden? Hatten wir bei uns etwa die ganze Zeit die noch aggressivere „German“ Mutante – und hatten nur keinen Test, um sie zu finden?
Nun ja, warum sich über etwas Gedanken machen, was auch die Bundesregierung und das RKI so schön ignoriert… das RKI-Bild passt doch wunderbar in das „Panikprogramm“ der Bundesregierung und wir wollen ja keine unangenehmen Fragen stellen. Also weiter im Brief.

Der unerklärliche Abbau der Beatmungskapazitäten

Weiterhin finden wir folgende Grafik in dem Brief – die dunkelrote Linie haben wir ergänzt – die zeigen soll, dass die Covid-19 Patienten einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an den beatmeten Menschen machen:

Auch hier fällt keinem auf, dass die grüne Kurve exakt zu der Zeit nach unten geht, als unsere Regierung die „Sonderzahlungen“ für besonders ausgelastete Intensivstationen einführte (das zeigt die dunkelrote Linie von uns an). Auch hierüber haben wir bereits im April berichtet.

Weiter gehts im „Panikprogramm“, das Thema Beatmung ist noch nicht komplett ausgeschlachtet. Hier soll folgende Grafik die Dramaturgie der ECMO-Situation in Deutschlands Krankenhäusern aufzeigen (ECMO-Kapazitäten sind invasive Beatmungskapazitäten):

Seitdem der Anteil der Covid-Patienten an den ECMO-Pflichtigen gemessen wird (18.12.2020) wird laut dem Bild klar: fast alle Menschen, die an einer ECMO hängen, haben Covid.
Wir haben also in Deutschland die Sondersituation, dass bei uns viel mehr Covid-Patienten auf Intensivstationen liegen und dann belegen die Covid Patienten fast alle ECMOs? Schauen wir uns doch dazu einmal an, was denn ein Krankenhaus für so einen „ECMO-Patienten“ von den Krankenkassen bekommt. Das Ganze wird im „Diagnosis Related Groups“ (DRG) Katalog geregelt, wo verschiedenste Diagnosen und Behandlungen und entsprechende Faktoren zur Berechnung aufgelistet sind. Dazu kommen noch landesspezifische Vergütungsfallwerte. Für eine intensive ECMO Behandlung gibt es beispielsweise:

  • Beatmung > 24 h: 12.063,97 €
  • Beatmung > 95 h: 39.998,38 €

Das Ganze zeigt: ECMO Patienten sind wahre Goldgruben. Eine ECMO Ausstattung, die nicht genutzt wird, ist für ein Krankenhaus sprichwörtlich „verbranntes Geld“. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich das offiziell hoch gelobte und angesehene „Moerser Konzept“, mit einer spätmöglichsten Beatmung, in deutschen Kliniken nicht durchsetzte?

Aber auch all das wird im Brief einfach ignoriert und man vertraut – in völliger Naivität – blind auf die wunderbaren, farbigen Bildchen und schlussfolgert:

Die Daten des Intensivregisters geben noch keinen Anlass zur Entwarnung, die fortgesetzte extreme Belastung der Intensivmedizin zeigt sich weiterhin im gesamten Bundesgebiet.

Hauptursache für Betriebseinschränkungen: Personalmangel

Richtig spannend wird es dann in dem Brief eigentlich erst ab Seite 4. Hier legen Krankenhäuser, die Einschränkungen durchführen müssen, den Grund für diese offen:

Hier wird ganz klar: In der Pflege fehlt es an Personal (in der Pandemie verloren wir 9.000 Pflegepersonen). Aber keine Angst, das ist auch schon seit Jahren bekannt und unsere Bundesregierung hat dann im Oktober 2020 alle Hebel in Bewegung gesetzt, um qualifizierten Nachwuchs in diesen Bereich zu bringen: „Ehrenpflegas“:

Um Jugendliche für eine Ausbildung in der Pflege zu begeistern, hat das Bundesfamilienministerium die Serie „Ehrenpflegas“ gestartet. Sie informiert auf unterhaltsame Weise über den Pflegeberuf und soll auf die Chancen und die Vielfalt der neuen Pflegeausbildung aufmerksam machen.

Bundesregierung: Fragen und Antworten zu „Ehrenpflegas“

Man könnte jetzt die gewagte These aufstellen, dass vielleicht „Aktionen“ wie diese Schuld an dem Personalmangel haben. Eigentlich könnte man das Ganze mit Humor nehmen, zumindest wenn man gänzlich ausschließen könnte, jemals auf solche „Ehrenpflegas“ angewiesen zu sein.
Aber bevor wir zu weit abschweifen, gehen wir jetzt endgültig ans Eingemachte in dem Brief.

Freihaltezahlungen und ihr Einfluss auf die Bettenkapazitäten

Die Hauptpassagen dieses Abschnitts wurden in der Tat schon durch die „Bild-Leaks“ vor einigen Wochen bekannt. Hier aber zunächst der komplette Abschnitt aus dem Brief:

Unabhängig von den Einflüssen der realen Versorgungssituation unterliegt das Intensivregister jedoch zusätzlich dem Einfluss der mit seinen Daten verknüpften Ausgleichszahlungen.

Die Einführung der Freihaltepauschalen im Sommer 2020 und die aktuellen Ausgleichszahlungen seit Mitte November haben monetäre Anreize für eine veränderte Eingabe der Bettenkapazitäten geschaffen.

Zunehmend verpflichten Krankenhäuser hauseigene Controlling-Abteilungen mit der Übermittlung der Daten für das Intensivregister, teilweise offenkundig um monetäre Nachteile für den Standort zu vermeiden. Diese Absichten erreichen das Intensivregister über die Helpdesks in zahlreichen Emails und Anrufen mit teils konkreten Nachfragen um die gewünschten Grenzen zu erreichen.

Es ist aktuell schwer einzuschätzen, in welchem Umfang sich diese veränderte Nutzung des Intensivregisters bereits verbreitet hat, bereits die Zunahme der Nachfrage ist ein Grund zur Sorge.

Letztlich besteht aktuell keine Möglichkeit einzuschätzen, ob die starke Reduktion der freien Kapazitäten vollständig der belastenden COVID-19-Behandlungslage geschuldet ist oder zu einem Anteil auch der angepassten Nutzung durch finanzielle Anreize.
Dabei ist in der aktuellen Lage der unmittelbare und unverfälschte Blick in die intensivmedizinische Versorgungslage von entscheidender Bedeutung und die Besonderheit des Intensivregisters: die Angeben können ungefiltert aus den Intensivbereichen Deutschlands kommen.
Vor allem die Angabe zu „Freien Behandlungskapazitäten“ ist eine zentrale Kennzahl für die Notfall-Koordinatoren für die Verlegungsplanung der schwer kranken Patient*innen. Benachbarte Kliniken und Rettungsleitstellen können sich über die Lage in umliegenden Krankenhäusern informieren, wobei das sich oft mehrmals am Tag ändernde reale Setting beurteilt werden kann. Diese Kommunikation wird durch die parallele Nutzung zur Berechnung von Ausgleichszahlungen empfindlich gestört. Auch hierzu liegen Meldungen von Koordinatoren vor.

Damit auch für den weiteren Pandemie-Verlauf die Daten des Intensivregisters möglichst nah der klinischen Versorgungsrealität entsprechen, möchten wir explizit empfehlen, für die Anpassung der Verordnung über Freihaltezahlungen auf die Nutzung von Daten des Intensivregisters vollständig zu verzichten.

Dieses Werkzeug ist in der aktuellen Situation von großer Wichtigkeit, um früh genug regionale Engpässe erkennen zu können und den Notfallmanagern ein Werkzeug an die Hand zu geben, z.B. für die akute wie strategische Verlegung. Dieses dafür geschaffene Werkzeug sollte aktuell nicht durch finanzielle Anreize gefährdet werden.

Interessant ist, dass am Ende das RKI die Bundesregierung fast anzuflehen scheint, solch eine „schlechte Politik“ mit monetären Anreizen nicht noch einmal zu wiederholen. Scheinbar hatte man beim RKI, naiver weise, den Glauben, dass das „DIVI-Intensivregister“ noch zu retten war – man hat nicht erkannt, dass schon im Januar seit Monaten gefälschte Daten gemeldet wurden. Man hätte empfehlen sollen, das „DIVI Intensivregister“ für keine politischen Entscheidungen mehr heranzuziehen, da aufgrund von Fehlanreizen durch die Politik die Daten die Realität nicht ansatzweise widerspiegeln.

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