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Brief von Prof. Bhakdi und Kollegen an die EMA – Verdacht Blutgerinnungsstörungen durch Covid Impfstoffe

Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Ärzten, u.a. Prof. Bhakdi, hat einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) auffordern, dringende Sicherheitsfragen zum COVID-19-Impfstoff zu beantworten oder die Zulassung des Impfstoffs zurückzuziehen.

Von Corona Blog Beitragsdatum 14. März 2021

Prof. Bhakdi und elf weitere Kollegen setzen sich in einem Brief an die EMA für die Erhebung von Studienergebnissen bezüglich der möglichen Gerinnungsstörungen durch die Corona Impfstoffe ein

Wir haben euch hier den Brief vom 28.02.2021 u.a. von Prof. Bhakdi und seinen Kollegen übersetzt. Dieser ist auf englisch geschrieben, denn er ging an Frau Emer Cooke (irische Pharmazeutin, die seit dem 16. November 2020 Direktorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur in Amsterdam ist). Eine Kopie ging auch an Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.
Prof. Bhakdi geht auch in einem Interview auf den möglichen Verdacht, dass die Impfstoffe Blutgerinnungsstörungen auslösen können ein. Am Ende dieses Beitrags findest du auch eine Videobotschaft von Prof. Bhakdi zu diesem Brief.
Unterzeichnet haben den Brief folgende Mediziner und Wissenschaftler:

  • Dr. Sucharit Bhakdi, 
  • Dr. Marco Chiesa, 
  • Dr. C Stephen Frost, 
  • Dr. Margareta Griesz-Brisson, 
  • Dr. Martin Haditsch,
  • Dr. Stefan Hockertz,
  • Dr. Lissa Johnson,
  • Dr. Ulrike Kämmerer,
  • Dr. Michael Palmer,
  • Dr. Karina Reiss,
  • Dr. Michael Yeadon.

28 Februar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren!

ZUR DRINGENDEN PERSÖNLICHEN KENNTNISNAHME VON: EMER COOKE, EXEKUTIVDIREKTORIN DER EUROPÄISCHEN ARZNEIMITTELAGENTUR

Als Ärzte und Wissenschaftler unterstützen wir prinzipiell den Einsatz neuer medizinischer Interventionen, die in angemessener Weise entwickelt und eingesetzt werden, nachdem die informierte Zustimmung des Patienten eingeholt wurde. Diese Haltung schließt Impfstoffe genauso ein wie Therapeutika.

Wir stellen fest, dass nach der Impfung von zuvor gesunden, jüngeren Menschen mit den genbasierten COVID-19-Impfstoffen über ein breites Spektrum von Nebenwirkungen berichtet wird. Darüber hinaus gab es zahlreiche Medienberichte aus der ganzen Welt über Pflegeheime, die innerhalb weniger Tage nach der Impfung von Bewohnern von COVID-19 befallen wurden. Wir erkennen zwar an, dass es sich bei diesen Vorkommnissen jeweils um unglückliche Zufälle gehandelt haben könnte, sind aber besorgt darüber, dass die möglichen Krankheits- und Todesursachen unter diesen Umständen nicht ausreichend untersucht wurden und werden, vor allem, da keine Obduktionen durchgeführt wurden.

Insbesondere stellen wir in Frage, ob kardinale Fragen zur Sicherheit der Impfstoffe vor ihrer Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) adäquat behandelt wurden.

Mit großer Dringlichkeit fordern wir die EMA hiermit auf, uns Antworten auf folgende Fragen zu geben

  1. Nach intramuskulärer Injektion muss damit gerechnet werden, dass die genbasierten Impfstoffe in die Blutbahn gelangen und sich im Körper verbreiten [1]. Wir bitten um den Nachweis, dass diese Möglichkeit in präklinischen Tiermodellen mit allen drei Impfstoffen vor ihrer Zulassung für die Anwendung am Menschen durch die EMA ausgeschlossen wurde.
  2. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss damit gerechnet werden, dass die Impfstoffe in der Zirkulation verbleiben und von Endothelzellen aufgenommen werden. Es ist anzunehmen, dass dies insbesondere an Stellen mit langsamem Blutfluss, also in kleinen Gefäßen und Kapillaren, geschieht [2]. Wir bitten um den Nachweis, dass diese Wahrscheinlichkeit in präklinischen Tiermodellen mit allen drei Impfstoffen vor ihrer Zulassung zur Anwendung am Menschen durch die EMA ausgeschlossen wurde.
  3. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss damit gerechnet werden, dass bei der Expression der Nukleinsäuren der Impfstoffe vom Spike-Protein abgeleitete Peptide über den MHC I – Weg an der luminalen Oberfläche der Zellen präsentiert werden. Viele gesunde Personen haben CD8-Lymphozyten, die solche Peptide erkennen, was auf eine frühere COVID-Infektion, aber auch auf Kreuzreaktionen mit anderen Coronavirus-Typen zurückzuführen sein kann [3; 4] [5]. Wir müssen davon ausgehen, dass diese Lymphozyten einen Angriff auf die entsprechenden Zellen starten. Wir bitten um den Nachweis, dass diese Wahrscheinlichkeit in präklinischen Tiermodellen mit allen drei Impfstoffen vor ihrer Zulassung durch die EMA für den Einsatz am Menschen ausgeschlossen wurde.
  4. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss damit gerechnet werden, dass es an unzähligen Stellen im Körper zu einer Endothelschädigung mit anschließender Auslösung der Blutgerinnung durch Thrombozytenaktivierung kommt. Wir fordern den Nachweis, dass diese Wahrscheinlichkeit in präklinischen Tiermodellen mit allen drei Impfstoffen vor deren Zulassung zur Anwendung am Menschen durch die EMA ausgeschlossen wurde.
  5. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor, muss damit gerechnet werden, dass es zu einem Abfall der Thrombozytenzahl, zum Auftreten von D-Dimeren im Blut und zu unzähligen ischämischen Läsionen im ganzen Körper, einschließlich im Gehirn, Rückenmark und Herz, kommt. Im Gefolge dieses neuartigen DIC-Syndroms kann es zu Blutungsstörungen kommen, u.a. zu starken Blutungen und hämorrhagischen Schlaganfällen. Wir fordern den Nachweis, dass alle diese Möglichkeiten in präklinischen Tiermodellen mit allen drei Impfstoffen vor ihrer Zulassung für den Einsatz am Menschen durch die EMA ausgeschlossen wurden.
  6. Das SARS-CoV-2-Spike-Protein bindet an den ACE2-Rezeptor auf Thrombozyten, was zu deren Aktivierung führt [6]. Thrombozytopenie wurde in schweren Fällen von SARS-CoV-2-Infektionen berichtet [7]. Auch bei geimpften Personen wurde über Thrombozytopenie berichtet [8]. Wir bitten um den Nachweis, dass die potenzielle Gefahr einer Thrombozytenaktivierung, die auch zu einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC) führen würde, bei allen drei Impfstoffen vor ihrer Zulassung zur Anwendung am Menschen durch die EMA ausgeschlossen wurde.
  7. Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 über den gesamten Globus führte zu einer Pandemie mit vielen Todesfällen. Zum Zeitpunkt der Prüfung der Zulassung der Impfstoffe waren die Gesundheitssysteme der meisten Länder jedoch nicht mehr unmittelbar von einer Überlastung bedroht, da ein wachsender Teil der Welt bereits infiziert war und das Schlimmste der Pandemie bereits abgeklungen war. Wir fordern daher schlüssige Beweise dafür, dass zum Zeitpunkt der Erteilung der bedingten Marktzulassung durch die EMA an die Hersteller aller drei Impfstoffe ein tatsächlicher Notfall vorlag, um deren Zulassung zur Verwendung am Menschen durch die EMA zu rechtfertigen, angeblich aufgrund eines solchen Notfalls.

Sollten all diese Beweise nicht vorliegen, fordern wir, dass die Zulassung für die Verwendung der genbasierten Impfstoffe zurückgezogen wird, bis alle oben genannten Fragen durch die Ausübung der Sorgfaltspflicht durch die EMA ordnungsgemäß geklärt sind.
Es bestehen schwerwiegende Bedenken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die oben genannten, dass die Zulassung der COVID-19-Impfstoffe durch die EMA voreilig und rücksichtslos war, und dass die Verabreichung der Impfstoffe einen „Menschenversuch“ darstellte und darstellt, was ein Verstoß gegen den Nürnberger Kodex war und ist.

In Anbetracht der Dringlichkeit der Situation bitten wir Sie, innerhalb von sieben Tagen auf diese E-Mail zu antworten und auf alle unsere Bedenken inhaltlich einzugehen. Sollten Sie dieser angemessenen Bitte nicht nachkommen, werden wir diesen Brief veröffentlichen.

Diese E-Mail ist kopiert an:

Charles Michel, Präsident des Europarates

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

Ärzte und Wissenschaftler können den offenen Brief unterschreiben, indem sie ihren Namen, ihre Qualifikationen, ihre Fachgebiete, ihr Land und alle Verbindungen, die sie anführen möchten, per E-Mail an Doctors4CovidEthics@protonmail.com senden.
  • Referenzen

[1] Hassett, K. J.; Benenato, K. E.; Jacquinet, E.; Lee, A.; Woods, A.; Yuzhakov, O.; Himansu, S.; Deterling, J.; Geilich, B. M.; Ketova, T.; Mihai, C.; Lynn, A.; McFadyen, I.; Moore, M. J. ; Senn, J. J.; Stanton, M. G.; Almarsson, Ö.; Ciaramella, G. und Brito, L. A. (2019).Optimization of Lipid Nanoparticles for Intramuscular Administration of mRNA Vaccines, Molecular therapy. Nucleic acids 15 : 1-11.

[2] Chen, Y. Y.; Syed, A. M.; MacMillan, P.; Rocheleau, J. V. and Chan, W. C. W.(2020). Flow Rate Affects Nanoparticle Uptake into Endothelial Cells, Advanced materials 32 : 1906274.

[3] Grifoni, A.; Weiskopf, D.; Ramirez, S. I.; Mateus, J.; Dan, J. M.; Moderbacher, C. R.; Rawlings, S. A.; Sutherland, A.; Premkumar, L.; Jadi, R. S. and et al.(2020). Targets of T Cell Responses to SARS-CoV-2 Coronavirus in Humans with COVID-19 Disease and Unexposed Individuals, Cell 181 : 1489-1501.e15.

[4] Nelde, A.; Bilich, T.; Heitmann, J. S.; Maringer, Y.; Salih, H. R.; Roerden, M.; Lübke, M.; Bauer, J.; Rieth, J.; Wacker, M.; Peter, A.; Hörber, S.; Traenkle, B.; Kaiser, P. D.; Rothbauer, U.; Becker, M. ; Junker, D.; Krause, G.; Strengert, M.; Schneiderhan-Marra, N.; Templin, M. F.; Joos, T. O.; Kowalewski, D. J.; Stos-Zweifel, V.; Fehr, M.; Rabsteyn, A.; Mirakaj, V.; Karbach, J.; Jäger, E.; Graf, M.; Gruber, L.- C.; Rachfalski, D.; Preuß, B.; Hagelstein, I.; Märklin, M.; Bakchoul, T.; Gouttefangeas, C.; Kohlbacher, O.; Klein, R.; Stevanović, S.; Rammensee, H.-G. und Walz, J. S.(2020). SARS-CoV-2-derived peptides define heterologous and COVID-19-induced T cell recognition, Nature immunology.

[5] Sekine, T.; Perez-Potti, A.; Rivera-Ballesteros, O.; Strålin, K.; Gorin, J.-B.; Olsson, A.; Llewellyn-Lacey, S.; Kamal, H.; Bogdanovic, G.; Muschiol, S. und et al.(2020). Robust T Cell Immunity in Convalescent Individuals with Asymptomatic or Mild COVID-19, Cell 183 : 158-168.e14.

[6] Zhang, S.; Liu, Y.; Wang, X.; Yang, L.; Li, H.; Wang, Y.; Liu, M.; Zhao, X.; Xie, Y.; Yang, Y.; Zhang, S.; Fan, Z.; Dong, J.; Yuan, Z.; Ding, Z.; Zhang, Y. and Hu, L.(2020). SARS-CoV-2 bindet Thrombozyten-ACE2, um die Thrombose in COVID-19 zu fördern, Journal of hematology & oncology 13 : 120.

[7] Lippi, G.; Plebani, M. und Henry, B. M.(2020).Thrombocytopenia is associated with severe coronavirus disease 2019 (COVID-19) infections: A meta-analysis, Clin. Chim. Acta 506 : 145-148.

[8] Grady, D. (2021). A Few Covid Vaccine Recipients Developed a Rare Blood Disorder, The New York Times, Feb. 8, 2021.

Mit freundlichen Grüßen,

Profsor Sucharit Bhakdi MD, Professor Emeritus für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie, Ehemaliger Lehrstuhlinhaber, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Mediziner und Wissenschaftler) (Deutschland und Thailand)
Dr. Marco Chiesa MD FRCPsych, beratender Psychiater und Gastprofessor, University College London (Arzt) (Großbritannien und Italien)
Dr. C. Stephen Frost BSc MBChB Spezialist für diagnostische Radiologie, Stockholm, Schweden (Arzt) (Großbritannien und Schweden)
Dr. Margareta Griesz-Brisson MD PhD, Fachärztin für Neurologie und Neurophysiologie (Studium der Medizin in Freiburg, Deutschland, Facharztausbildung für Neurologie an der New York University, Fellowship in Neurophysiologie am Mount Sinai Medical Centre, New York City; Promotion in Pharmakologie mit besonderem Interesse an chronischer Low-Level-Neurotoxikologie und Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die Gesundheit des Gehirns), Ärztliche Direktorin, The London Neurology and Pain Clinic (Ärztin und Wissenschaftlerin) (Deutschland und Großbritannien)
Prof. Dr. med. Martin Haditsch, Facharzt (Österreich) für Hygiene und Mikrobiologie, Facharzt (Deutschland) für Mikrobiologie, Virologie, Epidemiologie/Infektionskrankheiten, Facharzt (Österreich) für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin, Ärztlicher Leiter, TravelMedCenter, Leonding, Österreich, Ärztlicher Leiter, Labor Hannover MVZ GmbH (Arzt und Wissenschaftler) (Österreich und Deutschland)
Professor Stefan Hockertz, Professor für Toxikologie und Pharmakologie, Europäisch registrierter Toxikologe, Spezialist für Immunologie und Immuntoxikologie, Geschäftsführer tpi consult GmbH. (Wissenschaftler) (Deutschland)
Dr. Lissa Johnson, BSc BA(Media) MPsych(Clin) PhD, Klinische Psychologin und Verhaltenspsychologin, Expertin für die Sozialpsychologie von Folter, Gräueltaten, kollektiver Gewalt und Angstpropaganda, ehemaliges Mitglied der Australian Psychological Society Public Interest Advisory Group (Klinische Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin) (Australien)
Professor Ulrike Kämmerer PhD, Außerordentliche Professorin für Experimentelle Reproduktionsimmunologie und Tumorbiologie an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Würzburg, Deutschland, Ausgebildete molekulare Virologin (Diplom, Doktorarbeit) und Immunologin (Habilitation), Weiterhin aktive Laborforschung (Molekularbiologie, Zellbiologie (Wissenschaftlerin) (Deutschland)
Associate Professor Michael Palmer MD, Fachbereich Chemie (studierte Medizin und Medizinische Mikrobiologie in Deutschland, lehrt seit 2001 Biochemie an der jetzigen Universität in Kanada; Schwerpunkte sind Pharmakologie, Stoffwechsel, biologische Membranen, Computerprogrammierung; experimentelle Forschungsschwerpunkte sind bakterielle Toxine und Antibiotika (Daptomycin); hat ein Lehrbuch über biochemische Pharmakologie geschrieben, University of Waterloo, Ontario, Kanada (Mediziner und Wissenschaftler) (Kanada und Deutschland)
Professor Karina Reiss PhD, Professorin für Biochemie, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Expertise in Zellbiologie, Biochemie (Wissenschaftlerin) (Deutschland)
Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen, Professor für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien, Wien (Arzt) (Österreich)
Dr. Michael Yeadon BSc (Joint Honours in Biochemistry and Toxicology) PhD (Pharmakologie), ehemals Vice President & Chief Scientific Officer Allergy & Respiratory, Pfizer Global R&D; Mitbegründer & CEO, Ziarco Pharma Ltd.; unabhängiger Berater (Wissenschaftler) (Großbritannien)


Hier die englische Version. https://lbry.tv/$/embed/Prof.-Sucharit-Bhakdi-statement-on-EMA-open-letter.ENG/057fcddf043ee5e20771a51fddcfa750c1a1a551?r=HgQxZSz1LyXWJXSe1zQRs9foL86F2e1N


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