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Corona Impfstoff: Wie wirken die Vakzine?

Keine zwölf Monate nach der Entdeckung des Corona-Erregers denkt die Pharmaforschung eine Antwort auf die Pandemie in Form von Impfstoffen gefunden zu haben, wen wundert es, Sie verdienen ja damit ihr Geld

Ich wollte mich mal, aus Neugier, für mich selbst mit den Impfstoffen, welche derzeit in Frage kommen, auseinandersetzen und euch nach eurer Meinung dazu fragen? Gerne stelle ich euch meine Recherchen zur Verfügung – ich habe versucht diese übersichtlich darzustellen.

Vom Corona Blog

https://corona-blog.net/

Bislang ist für keinen Impfstoffkandidaten nachgewiesen worden, dass er wirklich vor einer Corona-Infektion schützt (und wenn er das sollte, wie lange und muss man dann wieder nach impfen?).
Lediglich ein milderer Verlauf wird derzeit prophezeit, die Maßnahmen der Corona Politik bleiben weiterhin bestehen, sprich Kontakte weiterhin reduzieren, die Mund-Nasen Bedeckung tragen, mögliche weitere Lockdowns, Abstandsregeln, kein reisen …
Zudem sei derzeit noch ungewiss, ob eine Impfung auch davor schütze, den Erreger weiterzugeben.
Von einem lebenslangen Schutz kann derzeit also nicht ausgegangen werden.
Die Bundesregierung hat bei sechs Pharmakonzernen Impfstoffe gebucht – laut Frau Merkel (16. Dezember im Bundestag).

Welche Impfstoffe gibt es derzeit und wer sind die Hersteller?

1. mRNA oder auch messenger-RNA Impfstoffe
Bei diesen Impfstoffen werden keine Krankheitserreger oder deren Bestandteile (Antigene) für die Immunisierung genutzt, sondern durch die Impfung wird den Zellen im Muskelgewebe (Oberarm) in Form einer mRNA (messenger-RNA bzw. Boten-RNA) nur die Information für die Herstellung einzelner Antigene übertragen.
Nun beginnt die Zelle nach dem Bauplan der mRNA mit der Produktion von Proteinen, die als Antigene dem Immunsystem präsentiert werden und eine Immunantwort auslösen sollen.

Kritische, mögliche Nebenwirkungen bislang
Interessanterweise ist es bei beiden Vakzinen sowohl bei Moderna als auch BioNTech/Pfizer nach der Impfung vereinzelt zu Fazialisparesen (Gesichtslähmungen) gekommen.
In den klinischen Studien zum BioNTech/Pfizer-Impfstoff traten 4 Fälle auf, nach der Gabe der Moderna-Vakzine waren es 3 Fälle.

Zudem traten bei zwei Fällen heftige allergische Reaktionen bei den ersten Impfungen mit dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff in Großbritannien auf.
Personen mit einer Vorgeschichte eines anaphylaktischen Schocks bei Impfungen, Arznei- oder Lebensmitteln sollten den BioNTech/Pfizer-Impfstoff nicht erhalten.

Moderna Pharmakonzern (USA)
Name des Impfstoffs: mRNA-1273 Vakzine, Impfstoffmenge: 100 µg
Lagerung: Minus 12 bis minus 25 Grad Celsius
An der Studie nehmen ca. 30.000 Menschen teil
Die Zulassung in der EU wurde am 30.11. beantragt.
Notfallzulassung“ fand am 06.01.2021 statt.
Moderna entwickelt weitere mRNA-basierte Impfstoffe gegen andere Erkrankungen, noch ist jedoch kein Kandidat, außer der mRNA-Impfstoff, zugelassen.

BioNTech (Mainzer Pharmaunternehmen)-(US-Partner) Pfizer
Name des Impfstoffs: BNT162b2, Impfstoffmenge: 30µg
Lagerung: Minus 60 bis minus 80 Grad Celsius, bei Kühlschranktemperatur bleibt er nach Firmenangaben voraussichtlich nur etwa fünf Tage stabil. Das macht die Logistik kompliziert.
An der Studie nehmen ca. 44.000 Menschen teil
Phase III-Studie läuft seit 27.07. in den USA, Brasilien, Argentinien, Deutschland, Türkei und Südafrika
Notfallzulassung in den USA 11.12. und Großbritannien 02.12. in Deutschland wird dieser seit 27.12.2020 verimpft.

Curevac (Tübingen Pharmakonzern)
Derzeit Phase IIb/IIIStudie in Europa und Lateinamerika seit 14.12.
Studie umfasst voraussichtlich mehr als 35.000 Teilnehmer.
Laut Tagesschau am 12.02.2021: „Die vorläufigen Ergebnisse des Tübinger Impfstoff-Herstellers CureVac haben die EU-Arzneimittelagentur EMA offenbar überzeugt: Die Behörde hat das beschleunigte Prüfverfahren für das Vakzin gestartet.“

2. Vektorimpfstoffe
Vektorimpfstoffe bestehen aus Viren, den sogenannten Vektoren. Man weiß auch, wie man sie in Zellkulturen in großen Mengen produzieren kann. Grundlage bildet hier ein menschliches Schnupfenvirus – Adenovirus 26/Schimpansen Adenovirus.
Der genetische Code des SARS-CoV-2-Spike-Proteins wird in das Genom eines Adenovirus eingefügt.
Beide Vakzine (Impfstoffe) der Pharmakonzerne Janssen & Astra Zeneca sind an Affen getestet – beide Studien wurden gestoppt, wegen Erkrankung eines Probanden. Studien laufen aber wieder weiter.

Janssen (Johnson&Johnson) (amerikanischer Pharmakonzern)
Name des Impfstoffs: Ad26.COV2-S
Vektorimpfstoff auf Basis eines Rhesusaffen-Adenovirus
An der Studie sollen 60.000 Menschen teilnehmen.
Phase III-Studie seit 23.09. läuft in den USA, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexico, Peru, Südafrika, Ukraine und den Philippinen. Derweil läuft die Phase-II-Studie in den Niederlanden, Deutschland (UKE, Charité Berlin, Uniklinik Rostock) und Spanien noch weiter.
Der Pharmakonzern hat am 16.02.2021 die Impfstoffzulassung bei der EMA beantragt.

Astra Zeneca (extra Blogbeitrag & Übersichtskarte zu den Zwischenfällen mit dem Impfstoff) (Oxford University, schwedisch-britischer Pharmakonzern)
Name des Impfstoffs: ChAdOx1 nCoV-19 (AZD1222)
Vektorimpfstoff auf Basis eines Schimpansen-Adenovirus
Phase III in Brasilien (seit Ende Juni), den USA (seit Anfang September) und UK.
Durch die EMA seit 29.01.2021 bedingt zugelassen.
Keine hohe Wirksamkeit bei Senioren (kein Teilnehmer war älter als 55 Jahre).
Warum wurde mit halber Dosis geimpft?
Astra-Zeneca hatte die Impfstoffgefäße für die Prime-Impfung im Rahmen der britischen Studie irrtümlich mit der Hälfte der vorgesehenen Dosis befüllt. Anstatt an dieser Stelle die Probanden aus der Studie zu nehmen, die die zu niedrige Dosis bereits erhalten hatten, änderte man das Studienprotokoll dahingehend, dass diese initiale halbe Dosis bewusst gewählt wurde, und verabreichte dann die volle Dosis im Rahmen der Boost-Impfung.
Es häufen sich die Schlagzeilen über Nebenwirkungen:
In Schweden (15.02.2021) litten 100 von 400 Personen an Nebenwirkungen nach der Gabe. Verabreichung wurde gestoppt.

Es zeigen sich gehäuft Nebenwirkungen durch den Impfstoff, gerade in NRW. Damit wichtige Bereiche wie Rettungsdienste durch Impf-Krankschreibungen nicht in Bedrängnis geraten, soll jetzt nicht mehr in großen Gruppen, sondern eher verteilt geimpft werden.

Südafrika stoppt die Impfungen mit Astra Zeneca.

3. Totimpfstoffe mit Virusproteinen
Totimpfstoffe enthalten abgetötete, also nicht mehr vermehrungsfähige Krankheitserreger wie z.B. der Heptatits A Impfstoff.

Sanofi (französischer Hersteller) – der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (GSK) liefert Wirkverstärker/Adjuvans – dieses Unternehmen ist durch den Schweinegrippeskandal und den Pandemrix Impfstoff im Sommer 2009 bekannt (hier mein Blogbeitrag dazu).
GSK aus Großbritannien liefert „nur“ den Wirkverstärker, der die benötigten Dosen verringern soll – vielleicht hält sich das Unternehmen bewusst wegen dem Skandal 2009 heraus?
Aluminiumhydroxid ist das meist verwendete Adjuvans.
Der Stoff, der anders als der mRNA-Impfstoff, wie ein Grippe-Impfstoff auf klassischem Wege hergestellt wird, kommt erst im vierten Quartal 2021.

Sanofi hofft auch, dass der Impfstoff auf größere Akzeptanz in der Bevölkerung stößt, weil er wie ein klassisches Vakzin gegen Grippe hergestellt wird und dabei nicht wie etwa bei den Konkurrenten BioNTech/Pfizer auf die neue Botenstoff-Technologie (mRNA) setzt.

VFA

Bei diesem Wettbewerbsdruck und dem Haftungsauschluss der Hersteller, zweifel ich die Sicherheit der Impfstoffe stark an – sprich wo ist der Anspruch ein ordentliches Produkt auf den Markt zu bringen?

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA)
Die EMA bearbeitet alle Zulassungsverfahren für Covid-19-Impfstoffe oder -therapeutika.
Zudem bietet sie an, dass Pharmakonzerne im Rahmen einer „Rolling Submission“ einige Kapitel ihres Zulassungsantrags schon zur Bearbeitung einreichen können, während die Phase-III-Studie noch läuft.
Für vier Impfstoffe haben Unternehmen davon schon Gebrauch gemacht (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Janssen).
Klar ist aber auch: Im Vergleich zu früheren Zulassungen fehlen deutlich mehr längerfristige Beobachtungsdaten für die neuartigen Covid-Impfstoffe.
Bisher haben die Unternehmen entsprechend den Anforderungen für eine Notfallzulassung nur Daten für eine Beobachtungszeit von zwei Monaten publiziert.
Für eine Standardzulassung fordert die FDA (US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) Sicherheitsdaten, die über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten nach der letzten Impfung erhoben wurden.
Diese wollen und können Biontech und Pfizer erst Ende des ersten Quartals 2021 vorlegen.
Das heißt: Es wurde dabei nur eine Immunreaktion belegt, aber nicht, inwieweit sich dadurch die Zahl der Infektionen und Erkrankungen verringert.
Studienunterlagen werden von den Pharmakonzernen selbst geliefert, was das bedeutet muss ich denke ich nicht näher ausführen.


Wir wissen also derzeit über Nebenwirkungen, aber keine Lanzeitfolgen Bescheid.
Ein idealer Corona-Impfstoff würde bei jedem, der damit geimpft wird, bei nur wenigen und milden Nebenwirkungen einen vollständigen und lebenslangen Schutz vor Ansteckung mit SARS-CoV-2 erzielen.
Kein Impfstoff wird jedoch dieses Idealziel vollumfänglich erfüllen können.

Tatsächlich dauerte es früher schon mal ein Jahrzehnt bis zur Marktreife und Zulassung – selbst vier bis fünf Jahre galten als schnell.
Es ist eben noch nicht bekannt welcher Impfstoff sich am Besten gegen das Corona Virus eignet, weshalb dies derzeit an den Probanden getestet wird – mRNA Impfstoff, Vektorimpfstoff oder Totimpfstoff.

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