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Studie belegt: Pfizer Impfstoff beeinträchtigt negativ die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien

Eine brandaktuelle Studie aus Israel hat aufwendig die Qualität des Spermas bei Männern vor und nach der BioNTech Impfung untersucht. Die Ergebnisse stehen offensichtlich in krassem Gegensatz zu den Aussagen der Regierung und ihren Behörden, denn sowohl die Anzahl der Spermien als auch die Gesamtzahl der beweglichen Spermien nahm drei Monate nach der Impfung um über 20% ab. Wir stellen die Studie und die wesentlichen Ergebnisse exklusiv bei uns vor.

  • Quelle
  • https://corona-blog.net/2022/07/11/studie-belegt-pfizer-impfstoff-beeintraechtigt-negativ-die-anzahl-und-beweglichkeit-der-spermien/

Erst kürzlich, am 17.06.2022, wurde eine peer-reviewte Studie von israelischen Forschern veröffentlicht, die den Titel (in Übersetzung) trägt: „Die Covid-19-Impfung BNT162b2 beeinträchtigt vorübergehend die Spermakonzentration und die Gesamtzahl der beweglichen Samenzellen bei Samenspendern“.
Diese Studie finden wir spannend – da sie in krassem Gegensatz zu den Aussagen unserer Bundesregierung und der Öffentlich Rechtlichen stehen. Dort werden immer wieder Studien zitiert, die die angebliche Sicherheit (in Bezug auf die Fruchtbarkeit) demonstrieren sollen – aber massive methodische Fehler haben (wir haben bereits ausführlich darüber berichtet).

Methodik und Ergebnisse der Studie

Kommen wir zur aktuellen Studie und zuerst zu ein paar dort häufig verwendeten Begriffen bzw. dem methodischen Vorgehen. Dort wurden 37 Personen (Samenspender, semen donors, SD), die regelmäßig Sperma bei Samenbanken spenden herangezogen. Diese 37 Personen gaben insgesamt 216 Samenproben ab, die in der Studie untersucht wurden.
Dabei wurden Proben zu vier Zeiträumen (T0 – T3) untersucht:

  • T0: Vor der Impfung (= Referenzzeitraum)
  • T1: 15 – 45 Tage nach der vollständigen Impfung
  • T2: 75 – 125 Tage nach der vollständigen Impfung
  • T3: über 145 Tage nach der vollständigen Impfung

Wobei jeder Samenspender 1 – 3 Proben in jedem Zeitraum abgab.
Von den Proben wurden dann verschiedene Parameter gemessen:

  • Samenvolumen
  • Spermienkonzentration
  • Spermienbeweglichkeit
  • Gesamtzahl der beweglichen Spermien (total motile count, TMC)

Die Hauptergebnisse sind in folgender Tabelle dargestellt:

Dargestellt ist in der Spalte „Change“ die Abweichung der Mittelwerte der vier gemessenen Größen zu dem Referenzzeitraum (T0).
In den beiden Spalten „95% CI“ ist der Bereich dargestellt, in dem 95% der gemessenen Werte liegen.
Wir haben zwei Zeilen rot hervorgehoben, dies sind zwei Zeilen die „signifikante“ Ergebnisse liefern, auf die die Autoren dann eingehen. Man erkennt in der ersten roten Zeile, dass die Spermakonzentration im Zeitraum T2 (75 – 125 Tage nach der Impfung) im Mittel 15,4% geringer war, als zum Referenzzeitraum T0. Die Werte schwanken außerdem zwischen -25,5% und -3,9%, das heißt: das „95%-Konfidenzintervall“ ist komplett im negativen Bereich und damit signifikant.
Im Vergleich dazu ist im Zeitraum „T3“ der Mittelwert ebenfalls geringer, als im Referenzzeitraum (-15,9%), allerdings geht das Konfidenzintervall von -30,3% bis 1,7%, das heißt die „0“ und ein paar Prozent vom positiven Bereich sind eingeschlossen – das Ergebnis ist nicht signifikant.

Die zweite rote Zeile ist die Gesamtzahl der beweglichen Spermien im Zeitraum T2. Auch hier ist diese signifikant verringert, im Vergleich zum Referenzzeitraum (im Mittel um -22,1%). Die Autoren halten dazu fest:

Wiederholte Messungen ergaben eine Abnahme der Spermienkonzentration um -15,4 % bei T2 (CI -25,5% – 3,9%, p = 0,01), was zu einer Verringerung der Gesamtbeweglichkeit um 22,1% (CI -35% – -6,6%, p = 0,007) im Vergleich zu T0 führte.
Auch die Analyse nur der ersten Samenprobe und des Mittelwerts der Proben pro Spender ergab eine Verringerung der Konzentration und der Gesamtbewegungszahl (TMC) bei T2 im Vergleich zu T0 – medianer Rückgang um 12 Millionen/ml bzw. 31,2 Millionen bewegliche Spermien (p = 0,02 bzw. 0,002) bei der Auswertung der ersten Probe und medianer Rückgang um 9,5 × 106 bzw. 27,3 Millionen bewegliche Spermien (p = 0,004 bzw. 0,003) bei der Untersuchung des Mittelwerts der Proben.

Diskussion – „auf den ersten Blick besorgniserregend“

Die Autoren diskutieren die Ergebnisse ihrer Studie und ordnen sie in die aktuelle Studienlage ein. Diesen Teil fanden wir interessant, da sie viele andere „Fruchtbarkeitsstudien nach der Impfung“ quasi zerlegen. Natürlich darf am Ende auch nicht fehlen, dass die Impfung „trotz geringer kurzfristiger Nebenwirkungen“ ganz sicher ist – dass so ein Satz auftaucht war ja aber eigentlich klar gewesen. Hier die übersetzte Diskussion der Autoren:

Nach raschen und erfolgreichen präklinischen und humanen Versuchen wurden mehrere Impfstoffe von internationalen Partnerschaften entwickelt, darunter Astra Zeneca/Oxford University, Pfizer/BioNTech und Moderna.
Im vergangenen Jahr lieferten verschiedene Studien überzeugende Daten, die belegen, dass Impfungen nicht nur die Sterblichkeitsrate senken, sondern auch den Schweregrad der Erkrankung und die Zahl der Krankenhauseinweisungen verringern, was insgesamt zu besseren Ergebnissen und einer besseren Prognose führt. Diese Ergebnisse stellen eine historische Leistung der wissenschaftlichen Medizin dar. Im Gegensatz zu diesem großen Erfolg hat sich parallel dazu ein dramatisches Phänomen der Fake News über Gesellschaften und Länder verbreitet. Die Inhaltsanalyse ergab, dass Fake News in gesundheitsbezogene und nicht gesundheitsbezogene Arten unterteilt werden können, wie z. B. religiöse Überzeugungen, Politik, Wirtschaft, Infektionsprävention, Krankheitsursprung, Verschwörungstheorien usw. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation erklärte die weltweite „Überfülle“ an Covid-19-Informationen zu einer „Infodemie“.

Eine der besorgniserregendsten Fragen sind die möglichen Auswirkungen des Impfstoffs auf die menschliche Fortpflanzung. Frühere beruhigende Veröffentlichungen stützten sich hauptsächlich auf einzelne Proben vor und nach der Impfung pro Teilnehmer:
Safrai et al. untersuchten Samenproben von 72 Patienten, die sich einer IVF-Behandlung unterzogen hatten, vor und nach der Impfung. Es wurden nur zwei Proben mit einem durchschnittlichen Zeitraum von 71 Tagen zwischen der ersten Impfdosis und der Nachimpfung einbezogen.
Lifshitz et al. führten eine prospektive Studie unter fruchtbaren Männern mit ähnlichem Design durch, die nur zwei Proben – eine vor und eine nach der Impfung – umfasste, wobei die letztere im Durchschnitt 37 Tage nach der zweiten Impfdosis abgegeben wurde.
Daher umfassten beide Studien nur zwei Spermaproben mit einer Nachbeobachtung, die der T1-Probe in der aktuellen Studie entspricht und ähnliche Ergebnisse liefert, die jedoch für die aktuelle Konzentration und den TMC-Rückgang 3 Monate nach Abschluss der Impfung nicht relevant sind.
Darüber hinaus berichteten Gonzales et al. und Barda et al. über eine Verbesserung des Spermas nach der Impfung, ohne eine überzeugende wissenschaftliche Begründung für ihre Beobachtungen zu liefern.

Die aktuelle Studie, die 37 SD- und 216 Spermaproben über vier Zeitpunkte umfasst, zeigt eine selektive vorübergehende Verschlechterung der Spermienkonzentration drei Monate nach der Impfung, die mit einer Beeinträchtigung der TMC ohne Veränderungen des Volumens und der Beweglichkeit einhergeht, gefolgt von einer späteren Erholung. Wir haben darauf bestanden, unsere Ergebnisse durch verschiedene statistische Analysen zu verifizieren, da die Spermaproben durch hohe Schwankungen innerhalb und zwischen den Probanden gekennzeichnet sind. Daher wurden diese Ergebnisse nicht nur durch wiederholte Analysen beobachtet, sondern auch durch die Verwendung einer einzelnen Probe sowie des Mittelwerts der Proben pro Spender für jeden Zeitraum. Die langfristige Wirkung des BNT162b2-Impfstoffs scheint sicher zu sein.
Soweit wir wissen, ist dies die erste Längsschnittstudie, in der die Spermienanalyse nach der Impfung über einen Zeitraum von sechs Monaten – also über die Spermatogenese beim Menschen hinaus – kontinuierlich untersucht wurde.

Vor fast zwei Jahrzehnten haben Carlsen et al. die nachteiligen Auswirkungen von Fiebererkrankungen auf verschiedene Stadien der Spermatogenese beschrieben. Die COVID-19-Impfstoffe können nach der ersten oder zweiten Dosis leichte unerwünschte Wirkungen wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Impfstelle, Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen usw. verursachen. Daher glauben wir, dass der vorübergehende Konzentrationsabfall eher durch eine systemische Immunreaktion zu erklären ist als durch eine direkte Wirkung auf die Hodenzellen (z. B. über den ACE-Rezeptor).
[…]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in dieser longitudinalen Multicenterstudie einen selektiven vorübergehenden Rückgang der Spermienkonzentration und der Gesamtbewegungszahl 3 Monate nach der Impfung festgestellt haben, gefolgt von einer Erholung bei den SD.
Obwohl diese Ergebnisse auf den ersten Blick besorgniserregend erscheinen mögen, bestätigen sie aus klinischer Sicht frühere Berichte über die allgemeine Sicherheit und Zuverlässigkeit von Impfstoffen trotz geringer kurzfristiger Nebenwirkungen. Da Fehlinformationen über gesundheitsbezogene Themen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen, sollten unsere Ergebnisse Impfprogramme unterstützen.
Weitere Studien, die sich auf verschiedene Impfstoffe und Populationen (z. B. subfertilen Patienten) konzentrieren, sind dringend erforderlich.

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