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Meta Studie: je höher Vitamin D Spiegel desto geringer das Covid Risiko

pfmGesundheit 6. Oktober 2021 3 Minutes

Viele Studien haben schon den Zusammenhang zwischen Vitamin D Spiegeln im Blut und dem Infektions- und Erkrankungsrisiko gezeigt. Es konnte sogar nachgewiesen werden, dass je höher Vitamin D desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit eines positiven PCR Tests. Auch wurde gezeigt, dass die Gabe der aktiven Form 25-hydroxy-Vitamin D, Calcifediol, zu einer raschen Heilung und Vermeidung von Todesfällen im Spital geführt hat.

Eine weitere Meta-Studie zeigt neuerlich, dass das Covid-19-Mortalitätsrisiko umgekehrt mit dem Vitamin-D3-Status korreliert. Die Ergebnisse einer systematischen Überprüfung und Meta-Analyse zeigen, dass eine Mortalitätsrate nahe Null theoretisch bei 50 ng/ml 25(OH)D3 erreicht werden könnte. Gemeint ist also die Speicher- und Zirkulationsform Calcifediol.

Vitamin D3, Cholecalciferol, wird durch UVB-Strahlung aus Cholesterin über Zwischenschritte erzeugt. Seine Halbwertszeit beträgt 12 bis 24 Stunden. Das heißt alles was nicht relativ rasch in der Leber in die Speicherform umgewandelt wird, wird abgebaut und bleibt wirkungslos. Calcifediol hat dagegen eine Halbwertszeit von 3 Wochen, verbleibt also lange im Körper. Um wirken zu können, muss es in die bioaktive Form 1,25-dihydroxy-Vitamin D, Calcitriol, in der Niere umgebaut werden, das nur eine Halbwertszeit von 2 bis 3 Stunden hat.

Zahlreiche Forschungsarbeiten zeigen, dass der Calcifediol (25(OH)D3)-Spiegel im Blut stark mit dem Schweregrad der SARS-CoV-2-Infektion korreliert. Es gibt eine offene Diskussion darüber, ob ein niedriger D3-Spiegel durch die Infektion verursacht wird oder ob ein Mangel die Immunabwehr negativ beeinflusst. Das Ziel dieser Studie war es, weitere Erkenntnisse zu diesem Thema zu sammeln.

Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, um retrospektive Kohorten- und klinische Studien zu COVID-19-Mortalitätsraten in Abhängigkeit von D3-Blutspiegeln zu identifizieren. Die Sterblichkeitsraten aus klinischen Studien wurden um Alter, Geschlecht und Diabetes korrigiert. Die Daten wurden mittels Korrelation und linearer Regression analysiert.

Vitamin-D3-Mangel stellt ein gut dokumentiertes weltweites Problem dar. Er ist einer der Hauptgründe für schwere Verläufe von SARS-CoV-2-Infektionen. Die Sterblichkeitsraten korrelieren gut mit den Erkenntnissen, dass ältere Menschen, Schwarze und Menschen mit Komorbiditäten sehr niedrige Vitamin-D3-Spiegel aufweisen. Hinzu kommt, dass die höchsten Infektionsraten – mit wenigen Ausnahmen – in den Wintermonaten und in nördlichen Ländern zu verzeichnen sind, die bekanntermaßen aufgrund der geringen endogenen, durch die Sonne ausgelösten Vitamin-D3-Synthese unter niedrigen Vitamin-D3-Spiegeln leiden.

Es wurden eine Bevölkerungsstudie und sieben klinische Studien identifiziert, die über D3-Blutspiegel vor der Infektion oder am Tag der Krankenhausaufnahme berichteten. Sie zeigten unabhängig voneinander, dass niedrige D3-Spiegel zu einem höheren Mortalitätsrisiko führen. Bei den kombinierten Daten betrug der Median des D3-Spiegels 23,2 ng/ml (17,4 – 26,8). Die Regression deutet auf einen theoretischen Punkt der Nullsterblichkeit bei etwa 50 ng/ml D3 hin. Eine verbreitete Empfehlung für den minimal zu erreichenden Blutspiegel ist 40 ng/ml, ich persönlich versuche nie unter 60 zukommen und schaffe in der Regel etwas zwischen 60 und 90 ng/ml.

Schlussfolgerungen der Studie

Die beiden Datensätze liefern eindeutige Beweise dafür, dass ein niedriger D3-Wert eher ein Prädiktor als eine Nebenwirkung der Infektion ist. Trotz laufender Impfungen empfehlen die Autoren, den Serum-25(OH)D-Spiegel auf über 50 ng/ml anzuheben, um neue Ausbrüche aufgrund von Escape-Mutationen oder abnehmender Antikörperaktivität zu verhindern oder abzuschwächen. Es ist fast schon pervers: Um neue Ausbrüche bei Geimpften zu vermeiden, sollte man den Vitamin D Spiegel anheben.

Über Vitamin D gibt es mittlerweile etwa 35.000 Studien zu einem guten Teil auch von Biochemikern, also Naturwissenschaftler, die sich mit den Wirkmechanismen vor allem auch im Immunsystem auseinandersetzen. Immunität, die Bildung von T-Zellen, B-Zellen und in der Folge die Erzeugung von Antikörpern, die Mechanismen der Signalisierung innerhalb des Immunsystems, die Produktion von körpereigenem Antibiotika, die Ablesungen von mindestens 2000 Genen und vieles mehr ist entschlüsselt und erforscht und kann zum großen Teil in Lehrbüchern nachgelesen werden. 

Allerdings finden sich immer wieder Flacherdler, die die Naturwissenschaft zu Vitamin D nicht kennen oder einfach leugnen und behaupten, dass „Vitamine nichts helfen“. Es hilft aber sogar zuverlässig und kostet pro Jahr etwa 35 Euro. Und das ist es, was die Pharmaindustrie am meisten stört und weshalb Vitamin so massiv bekämpft und verleumdet werden.

Mehr dazu zum Beispiel in diesem Artikel:

Schadet ein gutes Immunsystem bei Corona Infektion?

Quelle

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