Corona und Politik,  Krankenhausschließungen ect.

Realität auf Intensivstationen am Beispiel der Helios Gruppe – Helios-Kliniken-Chef: „Wirklich dramatisch ist die Lage derzeit nicht“

Immer wieder warnte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor der Überlastung der Intensivstationen und vor der dramatischen Lage in vielen Krankenhäuser, die an ihre Kapazitätsgrenzen gerieten, auch in seiner gestrigen Rede im Bundestag wies Spahn noch einmal darauf hin, um auch damit die Änderung des Infektionsschutzgesetzes zu rechtfertigen. Die Situation ist derart drastisch spürbar, dass Spahn letztes Jahr die Bestellung von 10.112 Beatmungsgeräten reduzierte und wieder 8.505 abbestellte.

Die Situation ist derart drastisch spürbar: Im Jahr 2020 mussten 20 Krankenhäuser mitten in der tödlichsten „Pandemie“ aller Zeiten schließen, die Kliniken waren mit Patienten nicht ausreichend belegt und konnten als Wirtschaftsbetrieb keine Gewinne erzielen. Natürlich gibt es auch einige Krankenhäuser, die am Limit arbeiten, aber die Lage ist wohl nicht so dramatisch, wie die Politik und Medien den Bürgern weismachen wollen.

Panik schüren und gezielte Desinformationen, das ist der Dreh-und Angelpunkt der Regierung seit Beginn von Corona, um Maßnahmen, Lockdowns und den „Notstand“ zu begründen, aber nun spricht endlich einer die Wahrheit, der Chef der Krankenhauskette Helios:

[…] „Wirklich dramatisch ist die Lage derzeit nicht, auch wenn vor allem unsere großen Krankenhäuser jetzt wieder sehr viele Covid-Patienten behandeln“, sagte Francesco De Meo der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) mit Blick auf belegte Intensivbetten. Die Fallzahlen lägen derzeit insgesamt noch unter dem, was die Häuser während der zweiten Welle im Winter bewältigt hätten.

„Am Anfang drehte sich die Diskussion um die Krankenhausbetten insgesamt, dann um das Personal, jetzt um die Intensivkapazitäten.“ Er finde, man sollte „das gesamte Bild“ betrachten. „Und ich glaube, es macht wenig Sinn, den Leuten zusätzliche Angst zu machen, solange wir uns auf dem Niveau der zweiten Welle bewegen“, mahnte De Meo.

Aktuell versorgten die Helios-Häuser rund 15.000 Patienten ohne Covid-19 auf Normalstationen und gut 750 mit Covid-19. Auf den Intensivstationen lägen derzeit knapp 1.150 Patienten ohne und knapp 330 Patienten mit Covid-19.

Es gab immer schon volle Intensivstationen, das ist nichts Neues“, sagte er. Es funktioniere aber gut, Patienten auf Krankenhäuser mit freien Kapazitäten zu verlegen, „womit die Schlagkraft unseres Gesundheitssystems steht und fällt“. In Deutschland verlege man schnell Patienten auf die Intensivstation.

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